Im Aquarium

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Dienstag, 23. Januar 2018

Hallo?

Ich muss jetzt doch mal fragen.

Interessiert sich eigentlich jemand für meine Jahresrückblicke?

Angesichts der Tatsache, dass niemand auf „Das feministische Jahr 2017“ reagiert und soweit ich weiß auch niemand darauf verlinkt hat, stellt sich für mich die Frage, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt. Bei kleineren Artikeln finde ich es nicht weiter tragisch, wenn Reaktionen ausbleiben, aber die Rückblicke kosten extrem viel Zeit (allein für das Verlinken des fertigen Artikels benötige ich vier Stunden), und wenn außer mir sowieso kaum jemand den Rückblick liest, nutze ich die Zeit lieber anderweitig. Deshalb wüsste ich gern, ob es einen Bedarf für diese Art Artikel gibt oder nicht.

Für eine kurze Antwort wäre ich dankbar.
 

15 Kommentare:

  1. Hallo!

    Ich habe den Jahresrückblick NOCH nicht gelesen, ich hatte bisher nicht nicht die Zeit dazu. Ich will die Quellen auch für mein eigenes Archiv auswerten, was etwas aufwendiger ist. Also Ja, dein Jahresrückblick trägt das Prädikat "besonders wertvoll".

    Ich bin sicher, ich sehe das nicht allein so, ein Grund könnte sein, dass das Kommentieren bei Blogspot viele abschreckt.

    Herzliche Grüße yx

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  2. Hallo Gunnar,
    ja, sie interessieren auf jeden Fall und sind wohl die beste Zusammenstellungen, die es gibt. Eine nahezu unerschöpfliche Fundgrube von Originallinks und "Argumentationshilfen". Vielen, vielen Dank dafür. Schon die Analysen unserer Frauenministerinnen war der Knaller und enthielt extrem viel Hintergrundwissen, über das vermutlich sonst kaum jemand verfügt. Auch hier: Herzlichen Dank! Bitte weitermachen :-)

    Viele Grüße,
    J.

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  3. Ich habe den Rückblick gelesen. Und mich überrascht erinnert. So viele Ereignisse? Das alles in nur einem Jahr? Na so was...

    Und aus der Gesamtschau kam dann ein bisschen das Gefühl: da ist anscheinend etwas in Bewegung gekommen. Dem Mainstream/den SJW/dem Feminismus weht ein immer kräftigerer Wind ins Gesicht.

    Danke für den Jahresrückblick!

    Gruß

    von Romberg

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  4. Danke an euch, das beruhigt mich etwas.

    Viele Grüße

    Gunnar

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  5. Ich hab sie mit großen Interesse gelesen und mir den Link zur weiteren Argumentation gemerkt, also ja, die Arbeit hat sich gelohnt.

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  6. Was deine Artikel, inklusive der Rückblicke, angeht, kann kein Staubsauger mit mir mithalten. Die sind allesamt Super --- und, soweit ich sehe, auch einzigartig. Woanders lese ich immer dieselbe von grundsätzlichen Gedanken befreite Litanei, da habe ichs weitgehend aufgegeben.
    Ich bin sicher, das ich da nicht der einzige bin. Das Reaktionen ausbleiben, kann ganz einfach daran liegen, das die Leser durch solche Inhalte deprimiert werden, wenn einem die Wahrheit derart verdichtet vor Augen geführt wird. Oder es scheitert an der Technik, mit Firefox ist kommentieren hier nicht möglich, sobald man irgendwas sperrt, im Edge und IE gar nicht (mit Windows 7 und 10).
    Ich finde, Sachen wie diese Jahresrückblicke müssen sich nicht lohnen, weil sie sozusagen als Geschichtsschreibung wichtig sind, auch wenn das noch niemand erkennt. Nach meinem Geschmack sind sie viel zu wichtig, um sie Google (blogspot.de, womöglich ungesichert) zu überlassen statt sie auf die eigene Homepage zu setzen.
    Nebenbei sind Links für solche Allzeit-Artikel minderwichtig, denn des WWW verwest geradezu, Links gehen meist schon nach Monaten ins Leere. Wichtiger ist, das man passende Stellen anhand des Inhalts wiederfinden kann.

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  7. Vielen Dank an alle.
    Die Sorge bezüglich Google verstehe ich, aber natürlich befinden sich die Artikel immer auch auf meinem Computer plus Sicherheitskopie. Und was die Jahresrückblicke betrifft, wird es eines - hoffentlich nicht allzu fernen - Tages ein Buch geben, in dem sie gesammelt erscheinen.

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  8. Ich lese seit vorgestern und bin immer noch nicht durch. Für mich unverzichtbar, eines der Super-Archive der Männerbewegung. Ganz vielen Dank für die viele gute Arbeit! Berthold

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  9. Ich wollte auch einfach nochmal Danke sagen.
    Danke. :-)

    Ich habe auch eine Weile gebraucht um alles zu lesen und wie schon oben jemand geschrieben hat: war das alles nur in 2017? Wahnsinn.

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  10. Hallo,

    auch ich habe Deinen Jahresrückblick 2017 gelegen, und ich meine, ich hätte auch bei AllesEvolution was dazu schrieben (unter "schamlose Eigenwerbung" oder so).

    Wie auch immer, ich finde Deinen Rückblick 2017 sehr gut! Drei Sachen würde ich halt überlegen:

    - Vielleicht sollte man *immer* kurz den Ort des Verbrechens am Anfang eines Eintrags nennen. Du schreibst mal über was in Deutschland, dann was in den USA, dann wieder in England usw. Häufig nennst Du auch die betreffende geographische Region, aber nicht immer. Ich fände es für den Überblick hilfreich, wenn der Leser immer sofort weiß, wohin die Reise als nächstes geht.

    - Vielleicht sollte man doch versuchen, immer sachlich zu formulieren. Es ist klar, Du schreibst diesen Bericht für uns, und wir wissen natürlich, was man von feministischer Politik (im Großen wie im Kleinen) zu halten hat. Aber der Punkt ist der: Dein Text büßt an Autorität ein, wenn Du anfängst polemisch oder einfach nur tendenziös zu formulieren. Dein Text wird dadurch schwächer. (Das hat mich an vielen Texten von diesem Richter Thomas Fischer gestört. Wenn der zu polemisch wird, dann schwächt das seine inhaltlichen Punkte. Er hat ja wirklich einiges zu sagen, aber das macht er dann mit seinem ollen Sarkasmus kaputt ...). Das heißt natürlich nicht, daß Du keine Bewertung abgeben kannst - Du solltest das sogar machen. Aber ich fände es besser, wenn Du dabei immer sachlich bleibst - man kann mal so ein bißchen ironisch oder auch amüsiert schreiben, aber immer dezent. (Ich finde, daß Arne in seinem Blog im Großen und Ganzen diese goldene Mitte doch ganz gut trifft.)

    - Ich würde halt überlegen, ob Du Deinen Rückblick irgendwie ein bißchen übersichtlicher gliedern kannst. Weil, es ist eben doch ein langer Text, und die heutigen Leser sind solche langen Texte nicht gewohnt (ich unterstelle mal, Du willst auch Leute ansprechen, die keine Stammleser bei Dir sind). Also vielleicht für jeden Monat Zwischenüberschriften einfügen ("April" oder vielleicht auch "Anfang April", wenn im April 36 wichtige Sachen passiert sind). Ich denke mal, das ist kein so großer Aufwand, und für den Leser gibt es dann so Haltepunkte, wo er auch locker aufhören und später wieder einsteigen kann (am Abend liest er dann ab "Mai" weiter).

    Ja, das wären so ein paar Ideen von mir ...

    Jedenfalls herzlichen Dank für Deine Mühe!

    Beste Grüße von Jochen Schmidt ;-)

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    1. Äh ... ich sehe gerade, Du hast im aktuellen Jahresüberblick sehr wohl Zwischen-Überschriften eingefügt. Daran siehst Du aber das Problem: Der Text ist so umfangreich, daß ich vergessen oder übersehen haben, daß solche Überschriften doch vorhanden sind. Man müßte überlegen, wie man Deinen Jahresrückblick irgendwie etwas übersichtlicher gestalten kann, ohne viel Aufwand zu betreiben.

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    2. Hallo Jochen,

      herzlichen Dank für deine ausführliche Mail. Zu deinen Anmerkungen:

      Die Strukturierung durch Monate finde ich eigentlich so in Ordnung, wie sie ist. Zusätzliche Zwischenüberschriften würden meiner Meinung nach nur irritieren, zumal ich auch nicht recht wüsste, welche das sein sollen. Ein weiterer Grund ist, dass ich innerhalb der Monate bewusst nicht chronologisch vorgehe, sondern mich um inhaltliche Zusammenhänge bemühe. Wenn irgendwo wieder jemand behauptet, es gäbe kaum Falschbeschuldigungen, und im selben Monat, aber vielleicht Wochen auseinander ein Mann unschuldig im Gefängnis sitzt und die Polizei entlastende Beweise unterdrückt, möchte ich das als eine Art unmittelbaren Kommentar hintereinander nennen, statt zeitlich korrekt fünf andere Ereignisse dazwischenzuschieben. Das würde eine Zwischenüberschrift erschweren.

      Um eine Ortszuschreibung bemühe ich mich in der Regel, nicht unbedingt am Anfang, sondern innerhalb des Textes, das ist aber nicht immer sinnvoll. Bei internationalen Firmen wie Facebook oder Google spielt es, finde ich, keine Rolle, ob beispielsweise Damore nun aus den USA kommt oder für Google Deutschland arbeitet; was innerhalb dieser Firmen geschieht, betrifft uns alle. Bei Begebenheiten, die sich speziell in anderen Ländern abspielen, schreibe ich es eigentlich immer dazu (kann natürlich sein, dass ich es mal irgendwo vergessen habe). Bei weltumspannenden Geschehnissen wie #metoo könnte man darüber nachdenken. Ich fand allerdings, dass es auch hier keine Rolle spielt, ob nun Weinstein in den USA oder Wedel in Deutschland beschuldigt wird, es geht ja gerade darum zu zeigen, welch verheerende Folgen der Feminismus grundsätzlich hat. Ich werde aber künftig verstärkt darauf achten.

      Was die Polemik betrifft, hast du natürlich recht, ich bin mir des Problems auch bewusst und bemühe mich darum, sarkastische Bemerkungen in Grenzen zu halten (ich lösche solche Sätze öfters beim zweiten oder dritten Durchlesen). Es ist halt so, dass mich einige Dinge derart wütend oder fassungslos machen, dass mir das manchmal schwer fällt. Danke aber, dass du mich noch mal explizit darauf hingewiesen hast; ich werde auch diesen Punkt im Auge behalten und hatte ohnehin vor, zumindest bei meinem Buchvorhaben über die letzten feministischen Jahrzehnte einige Kommentare dann durch sachlichere Beschreibungen zu ersetzen.

      Viele Grüße

      Gunnar

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  11. Hallo Gunnar,
    hab' Deine Seite gerade eben erst entdeckt und in den Feedreader getan.

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Vielen Dank für deinen Kommentar. Sobald ich ihn gelesen und geprüft habe, schalte ich ihn frei.
Viele Grüße
Gunnar