Im Aquarium

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Sonntag, 21. Januar 2018

Das feministische Jahr 2017

Von NetzDG über Agent*In und #metoo bis Reverse.



Nachdem die Eliten 2015 und 2016 mit einem erdrutschartigen Verlust ihrer Glaubwürdigkeit konfrontiert waren und sich die Folgen dieser Erosion 2016 mit dem Brexit, den Wahlerfolgen der AfD und der Wahl von Donald Trump unmissverständlich gezeigt haben, darf man 2017 wohl mit Fug und Recht als das Jahr bezeichnen, in dem Staat, Staatsmedien und Staatsfeminismus zu einem konzertierten Angriff auf die Meinungsfreiheit bliesen. Schon die schiere zeitliche Korrespondenz des Internet-Prangers Agent*In und diverser Broschüren politischer Stiftungen, mit denen Kritiker des Genderismus diffamiert werden sollen, macht ein abgesprochenes Vorgehen wahrscheinlich, erst recht die geballte Installation von Zensur- und Überwachungsgesetzen während der vergangenen Monate.


Januar

In den USA findet ein „Marsch der Frauen“ als Massenprotest gegen Donald Trump statt, zumindest teilweise vom Milliardär George Soros organisiert, der ja weltweit die Genderideologie fördert und alles daransetzt, die ersten hundert Tage des Präsidenten zum Misserfolg werden zu lassen. Bereits während der Organisationsphase feinden sich Frauen untereinander an, Ideologinnen wetteifern miteinander in einer Opferolympiade. Eine der Rednerinnen ist Donna Hylton, eine Verbrecherin, die wegen Entführung, wochenlanger Folterung und Mord an einem Mann im Gefängnis saß und deren Leben jetzt per Film idealisiert wird. Eine andere Rednerin und eine der Hauptveranstalterinnen ist die fanatische Islamistin Linda Sarsour, die sich mit einem Anwerber für Selbstmordattentäter solidarisch erklärt und den Opfern des Charlie-Hebdo-Massakers ihr Mitgefühl verweigert, nichtsdestotrotz aber von Amnesty International unterstützt wird. Auch etliche Journalisten haben ihren Berufsethos bereits an der Garderobe abgegeben und sich verschworen, gegen den demokratisch gewählten Präsidenten zu schreiben. Milliardär und Amazon-Gründer Jeff Bezos erklärt, dass er seine Lobbyisten beauftragt, Gesetzesinitiativen gegen Trumps Einreisepolitik auf den Weg zu bringen. Auf der Berliner Demo rufen dieselben Feministinnen, die sich durch Trumps Sprüche sexuell belästigt fühlen, „Allahu Akbar!“

Alice Schwarzer fordert gesetzliche Maßnahmen gegen Männerrechtler.

Margarete Stokowski findet, dass erfundene Vergewaltigungsvorwürfe ein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung sind.

Bei Sitzungen der Hochschülerschaft Salzburg wird in einem „Gender Watch Protokoll“ festgehalten, wenn es beispielsweise jemand wagt, über Genderthemen die Augen zu verdrehen.

Ursula von der Leyen organisiert im Verteidigungsministerium einen Workshop zum Thema „Umgang mit sexueller Identität und Orientierung in der Bundeswehr“ und schreibt den Soldaten ein Regelwerk an Verhaltenskodizes vor.

In Großbritannien pumpt eine Mutter, die zu transgendern plant, ihren Sohn mit künstlichen Östrogenen voll, um als erstes Transvater/Transtochter-Paar in die Geschichte einzugehen. Die Medien berichten wohlwollend.

Seit einem halben Jahr gilt in NRW die neue Dienstrechtsreform. Seither wurden allein in der Finanzverwaltung fast siebenhundert Männer zurückgestuft und von schlechter qualifizierten Frauen überrundet. Aber was erwarten man von einem rot-grünen Bundesland, in dem ja auch jeder Antrag zur Verbesserung der Männergesundheit abgeschmettert wird. Im Februar scheitert ein Antrag der FDP, Verfassungsklage gegen die Frauenprivilegierung einzureichen, an den anderen Parteien. Das Oberverwaltungsgericht entscheidet derweil in sechs Musterverfahren, dass diese Bevorzugung nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist, lässt aber durchblicken, dass eine bessere Beurteilung von Frauen aufgrund von Wischiwaschi-Kriterien wie „Begabung“, „Lebenserfahrung“ oder „Persönlichkeit“ das Problem im politisch korrekten Sinne lösen könnte.

Unter dem Hashtag #WomenNeedMore erklären uns Frauen, dass sie besser bezahlt werden möchten als Männer.

Theologiestudenten der Universität Glasgow erhalten Triggerwarnungen vor der Lektüre der Bibel: Obacht, Jesus wurde gekreuzigt!

Das Recht auf freie Meinungsäußerung muss an deutschen Universitäten mittlerweile erkämpft werden. Mit Geschrei, Trillerpfeifen, Beschimpfungen, Schlägertrupps und dem Werfen von Böllern wird an der Uni Magdeburg AfD-Landeschef André Poggenburg am Reden gehindert. Der Dekan jubelt: „Unsere Studierenden zeigen Flagge und Haltung. Darauf bin ich stolz.“ Dieselben Leute, denen schon ein falscher Blick gegenüber einer Frau als Mikroaggression gilt, halten ihre demokratiefeindliche Gewaltanwendung für einen friedlichen Protest. Der MDR, dessen Intendantin Karola Wille „die Vorzüge des Sozialismus (...) auch im internationalen Rahmen umfassend zur Geltung bringen“ will, beteiligt sich an der Verdrehung der Tatsachen und versucht anschließend, eine kritische Berichterstattung mit allerlei Winkelzügen zu unterdrücken.

Die pseudolinke Ideologie, die alles Übel dieser Welt auf den weißen Mann projiziert, breitet sich aus. In Deutschland wird sie vor allem von den Antideutschen verfochten. Radikalfeministin Jenny McDermott fordert, männliche Babys gleich bei der Geburt zu töten. War natürlich nur ein Scherz, haha. Dass totalitäre Feministen jederzeit Gewalt gegen Andersdenkende befürworten, kann man schön in einem Video sehen. Typisch für die Berufsaufgeregten ist es, unter falscher Identität zu agieren. Eine ehemalige Feministin in den USA beschreibt, wie sie einer Radikalfeministin erzählt hat, dass sie noch nie Todes- oder Vergewaltigungsdrohungen von Männern erhalten hat. Prompt erhält sie solche Drohungen, gemailt unter männlichem Namen von einem neu eröffneten Konto.

70 Prozent der Deutschen sind laut einer Umfrage bereit, ihr Recht auf Redefreiheit aufzugeben, damit die Regierung Hasskommentare verbieten kann.

Nach wie vor wird versucht, Aufführungen von Cassie Jayes Film über die Männerbewegung mit Mord- und Bombendrohungen zu verhindern, beispielsweise in Australien.

So einfach kann ein Weltbild sein: Wenn Männer benachteiligt wären, würden sie ja in der Bezeichnung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genannt sein, meint das BMFSFJ.


Februar

Da die Verlierer einer demokratischen Wahl in den USA offenbar nicht in der Lage sind, eine Niederlage einzustecken, gibt es massive Ausschreitungen bei der Amtseinführung Donald Trumps. Die deutsche Presse entblödet sich nicht, ihn mit Hitler oder den Killern des IS gleichzusetzen, wenn sie nicht gleich Andeutungen über die Möglichkeit des Tyrannenmords fallen lässt. Feministinnen aller Orten lassen sich wie immer für die Interessen der Elite instrumentalisieren. Eine Politikwissenschaftlerin hat übrigens die Wahlkampfdebatten zwischen Trump und Clinton mit vertauschten Geschlechterrollen nachgestellt. Das Ergebnis fällt anders aus, als Macher und Zuschauer erwartet haben.

Wer allerdings geglaubt hat, Trump würde mit der Frauenbevorzugung Schluss machen, sieht sich getäuscht. Zusammen mit Kanadas Premierminister Justin Trudeau möchte er mehr Frauen auf den Arbeitsmarkt hieven, beispielsweise indem es ihnen leichter gemacht wird, „an Kapital zu kommen“.

Einige Anhänger von Hillary Clinton flüchten sich in eine Alternativwelt, in der ihre Favoritin Präsidentin der USA ist.

George Soros, der seit jeher gegen Politik und Währungen spekuliert und fest damit gerechnet hat, in den USA Präsidentinnenmacher zu sein, kann seine Niederlage ebenfalls nicht verkraften. Nachdem er über eine Milliarde an Verlusten eingefahren haben soll, weil er fälschlicherweise darauf gesetzt hat, dass nach Trumps Wahl die Kurse fallen würden, macht er jetzt seinen wirtschaftlichen Einfluss geltend, um gegen jene Unternehmen zu setzen, die von den Kursanstiegen profitiert haben.

Wie sehr sich der Feminismus in allen Bereichen festgesetzt hat, beweist eine US-amerikanische Richterin, die bei ihrer Arbeit offen ein Symbol der feministischen Bewegung zur Schau trägt.

An der Universität Berkeley wird gewaltsam verhindert, dass Milo Yiannopoulos spricht. Menschen, die angeblich gegen Hassreden sind, bekämpfen Andersdenkende mit Schlägen und Brandstiftung. Deutsche Medien versuchen zu verschleiern, von wem die Gewalt ausging („Beide Lager stehen sich zunehmend feindselig gegenüber.“).

Google manipuliert Suchanfragen, indem die Leistungen weißer Männer ausgeblendet werden.

Die EU beschließt eine Richtlinie, nach der ihre Mitgliedsländer binnen achtzehn Monaten ein Antiterrorgesetz umsetzen müssen, das Websperren und Staatstrojaner vorsieht. Schwammige Definitionen und der neue Straftatbestand „öffentliche Provokation“ ermöglichen es Regierungen, unliebsame Aktivisten zu kriminalisieren. Der damit einhergehende Einschüchterungseffekt ist sicher nicht unbeabsichtigt.

Kulturelle Aneignung ist die neue Spielwiese all derer, die anderen gern vorschreiben, wie sie sich zu verhalten haben. Als Weißer Dreadlocks tragen, sich auf Mottopartys als Mexikaner verkleiden, Gerichte aus anderen Kulturkreisen zubereiten, all das ist für Blockwarte ein strafwürdiges Vergehen. Die unvermeidliche Amadeu-Antonio-Stiftung, immer dabei, wenn es gilt zu denunzieren, startet mit Geldern des Antidiskriminierungsverbands Deutschland und der Bundestagsfraktion der Linkspartei die Plakatkampagne „Ich bin kein Kostüm“. Und da der weiße Mann die Inkarnation des Bösen ist, wird im Mai ein Konzert abgebrochen, auf dem der Schlagzeuger einer Punkband sein T-Shirt auszieht, weil das Entblößen des Oberkörpers „ein Akt patriarchaler Gewalt“ sei.

Der Europarat verlangt, dass alles, was jemand als rassistisch oder irgendwas–phob empfindet, ab sofort als Hasskriminalität gilt.

Immer mehr Menschen wollen Verbote.

Damit die inhaltliche Leere der Aktion nicht so auffällt, stellt Manuela Schwesig ihr Programm „Demokratie leben!“ in möglichst unverständlichem Neusprech vor. 104,5 Millionen Euro Steuergelder sollen nach ihrem Willen für die Umerziehung zum politisch erwünschten Denken ausgegeben werden. Gender Mainstreaming wird dabei als Leitprinzip betrachtet.

ZDF-Reporterin Birte Meier klagt wegen angeblicher Lohndiskriminierung. Das Gericht weist die Klage zurück, zumal die männlichen Kollegen, auf die sie sich bezieht, im Gegensatz zu ihr fest angestellt sind. Selbst die Gleichstellungsbeauftragte kann keine Diskriminierung feststellen, was die Berufsempörten wie den Journalistinnenbund oder die Vereinigung ProQuote, unterstützt von einem großen Teil der Medien, natürlich nicht daran hindert, Zeter und Mordio zu schreien.

Die Hans-Böckler-Stiftung verbreitet ebenfalls Märchen über die angebliche Lohndiskriminierung.

Für Obdachlose interessiert sich die Politik hingegen nach wie vor nicht. Nicht mal dafür, wie viele es denn eigentlich sind. In Großbritannien werden sie gleich ganz aus den Statistiken getilgt. Und die Märzausgabe des Dresdener Obdachlosenmagazins Drobs ist perverserweise der angeblichen Frauenbenachteiligung gewidmet.

Weil der Einsatz vor Ort gefährlich ist, soll es in mehreren Städten NRWs nur noch gemischtgeschlechtliche Polizeistreifen geben, damit die Polizistinnen besser vor Übergriffen geschützt sind. Die Frage, wer die männlichen Polizisten schützt, stellt sich niemand. Männer werden für eine genderfeministische Ideologie geopfert.

Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe stellt die Bedingung, sich so lange psychiatrisch untersuchen zu lassen, bis endlich das richtige Ergebnis dabei herauskommt.

Emma „HeForShe“ Watson leidet ach so sehr unter der Kritik an ihrer männerfeindlichen Propaganda.

Jörg Kachelmann wagt es, Alice Schwarzer, die es bekanntlich mit der Wahrheit nicht allzu genau nimmt, im Anschluss an einen Vortrag zu widersprechen, woraufhin die Medien berichten, er hätte die Veranstaltung „gesprengt“. Bei so viel Seriosität sollte es niemanden verwundern, dass die Nachrichtenagentur epd und in der Übernahme Hamburger Abendblatt, Hannoversche Allgemeine, Berliner Zeitung, Neue Presse, Leipziger Volkszeitung, Kölner Stadt-Anzeiger und Welt Online behaupten, Kachelmann sei freigesprochen worden, „weil die Straftat nicht bewiesen werden konnte“.

Der Schuldspruch gegen Gina-Lisa Lohfink wegen Falschbeschuldigung wird im Revisionsverfahren bestätigt. Im Urteil werden deutliche Worte gefunden, nicht nur über die Verleumdung selbst, sondern auch über die „weitestgehend desinformierte Öffentlichkeit“ und darüber, dass Lohfink den Prozess zur Popularitätssteigerung benutzt hat. Derweil macht auch eine Ex-Big-Brother-Darstellerin „einen auf Gina-Lisa“.

Polizeihauptkommissarin Regina Lenders macht in einer Talkshow Sandra Maischbergers deutlich, dass auch für sie so etwas wie Falschbeschuldigung nicht existiert. Die Freilassung eines Unschuldigen findet sie „frustrierend“.

Die geheime Facebook-Gruppe „Bad Girls Advice“ brüstet sich mit häuslicher Gewalt gegen Männer.

In Indien gibt eine Ministerin zu, dass sie mehrere der Vergewaltigung verdächtige Männer hatte foltern lassen.

In den USA wartet ein 19-jähriger auf seine Verurteilung als „sexually violent offender“, weil seine Freundin ihm Fotos von sich in Unterwäsche geschickt hat.

Eine Website aus den USA bietet gefälschte Schwangerschaftstests und Ultraschallbilder an, mit denen Frauen ihre Geschlechtspartner wahlweise zur Heirat erpressen oder Geld für eine Abtreibung von ihnen kassieren können.

Der Erfolg von „Fifty shades of grey“ macht deutlich, wie wenig männliche Missbrauchsopfer in unserer Gesellschaft ernst genommen werden und wie sexistisch viele Frauen sind.

Die SPD in Berlin-Mitte will mit aller Macht Gendersprache in der Verwaltung durchsetzen, Lichtenberg diskutiert noch. „Anderslautende Drucksachen können dann nicht mehr behandelt werden“, sagt Julie Rothe (SPD).

Der Bundesgerichtshof stellt klar, dass das Doppelresidenzmodell auch gegen den Willen eines Elternteils angeordnet werden kann. Und die Sozialdemokraten tun plötzlich so, als wären sie schon immer dafür gewesen. Möglicherweise applaudieren sie aber auch nur deshalb der Möglichkeit einer Ausnahmeanordnung, um die grundsätzliche Einführung des Doppelresidenzmodells zu verhindern.

Müssen wir eigentlich Politikerinnen wie Renate Künast (Grüne) durchfüttern, die nicht mal das Grundgesetz kennen und ständig behaupten, dort werde „Gleichstellung“ gefordert?


März

Am Internationalen Frauentag findet ein weltweiter Frauenmarsch gegen Trump statt, dessen bisherige Amtszeit man auch nüchtern analysieren könnte, ohne permanent das Ende der Welt zu propagieren. Es wird zu militantem Kampf aufgerufen. Das verwundert nicht, gehört zu den Organisatorinnen doch die ehemalige Terroristin Rasmea Yousef Odeh, die zahlreiche Menschen getötet hat und zehn Jahre im Gefängnis saß. Auch Angela Davis ist dabei und Maoistin Tithi Bhattacharva. Finanziert wird das Ganze maßgeblich vom Lager Hillary Clintons. George Soros soll 246 Millionen Dollar investiert haben. Es fehlt nicht an strunzdummen Parolen, die das intellektuelle Niveau der Betreiberinnen veranschaulichen: „Frauen bringen die Hälfte der Bevölkerung auf die Welt“. Geplant war außerdem der Frauenstreik „Ein Tag ohne Frauen“, eine Drohung, bei der sich so mancher Mann das Grinsen nicht verkneifen kann. Medien wie die New York Times versuchen zu vertuschen, was für ein gigantischer Flop die Aktion ist.

Ein Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas will soziale Netzwerke zu Zensurbehörden machen. Wenn sie Millionenstrafen umgehen möchten, sollen die Betreiber der Netzwerke anstelle von Staatsanwälten entscheiden, ob ein Inhalt strafbar ist, um anschließend anstelle von Richtern diese Inhalte zu löschen. Offenbar will Maas den Rechtsstaat mit aller Gewalt aushebeln. Das sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz geht im Eiltempo in den Bundestag, damit es noch vor der Sommerpause beschlossen werden kann. Ein solch prima Zensurgesetz möchte die EU gern auf ganz Europa übertragen. Ranga Yogeshwar hat ja bereits im Januar empfohlen, dass sich die Europäer die Internetkontrolle Chinas zum Vorbild nehmen sollten.

Die SPD präsentiert ihr Fake-News-Positionspapier, nach dem unter anderem geprüft werden soll, ob man die etablierten Anbieter journalistischer Inhalte auf den Plattformen der sozialen Medien nicht irgendwie privilegieren könnte – um Vielfalt sicherzustellen!

Genderisten geben als erklärtes Ziel der women studies an, andere Fächer zu unterwandern und zu sabotieren. Künftig sei es „pädagogische Priorität“, als eine Art Virus traditionelle Felder zu infizieren und Teile der Hochschulen „unter ihre Kontrolle zu manipulieren“.

Werbekunden üben Druck auf Youtube aus, woraufhin die Firma heimlich ihre Regeln ändert, um gegen Menschen vorzugehen, die Feministen und Gerechtigkeitskrieger kritisieren.

Thomas Gesterkamp hetzt wieder gegen die Männerbewegung, diesmal im Neuen Deutschland. Von „Wölfen im Schafspelz“ ist die Rede, bei denen es sich, „oft gut getarnt, um rechtspopulistische Frauenhasser und Anti-Gender-Aktivisten“ handele. Ach, Thomas, kannst du deine Brötchen nicht mit ehrlicher Arbeit verdienen?

Der Versuch des Frauenministeriums, die Männerbewegung in einer Studie über die Ansichten von Männern im Jahr 2017 kleinzureden, bleibt angesichts der realen Zahlen erfolglos. Die Studie, betrieben von einem voreingenommenen Institut, das sich „Geschlechtergerechtigkeit“ und „Rollenwandel“ auf die Fahnen geschrieben hat, malt die Bedrohung durch eine „radikal anti-feministische, betont ‚maskulistische’ Strömung“ an die Wand.

Auch Martin („Ich schwitze den Machtanspruch aus jeder Pore“) Schulz, der neue Heilige der SPD, ruft zum Kampf gegen die „Rechtspopulisten und Chauvinisten gegen Gleichberechtigung“ auf und verspricht, als Kanzler die SPD-Ressorts zur Hälfte mit Frauen zu besetzen. Katarina Barley findet, er sei „unser George Clooney der SPD“. Dass er mit dem ewigen Gender-Pay-Gap-Märchen postfaktische Politik betreibt, bremst den parteiinternen Jubel ebenso wenig wie das Geld, das er mit maßloser Gier während seiner EU-Vergangenheit zusammengegaunert hat, die dreiste Vetternwirtschaft dort, fragwürdige Gehaltszuschläge und Reisekostenerstattungen, Tagegelder für 365 Tage im Jahr oder seine Mitwirkung an vorderster Front beim Ausverkauf Deutschlands durch die „Brüsseler Krake“.

Weil die versuchten Wahlgesetzänderungen im Oktober 2013 und April 2015 erfolglos waren, hier der neueste Trick, um Wahlen zugunsten von Frauen zu manipulieren: Eine Kampagne des Deutschen Familienverbandes unter dem Titel „Nur wer wählt, zählt“ setzt sich für ein Wahlrecht ab Geburt ein. Und da Zweijährige nicht wählen können, brauchen sie Treuhänder, nämlich ihre Sorgeberechtigten. Zufälligerweise mehrheitlich Frauen. Dass Ex-Frauenministerin Renate Schmidt (SPD) als Schirmherrin fungiert und auch die einschlägig bekannte Cornelia Pieper (FDP) die Sache unterstützt, ist da nur konsequent.

Der Deutsche Frauenring fordert per Petition eine Frauenquote von 50 Prozent für Parlamentsabgeordnete und beruft sich dabei auf Art. 4.1 des UN-Frauenrechtsabkommens CEDAW.

Manuela Schwesig will die gesetzliche Frauenquote für Führungskräfte in Unternehmen verschärfen: „Die Unternehmen, die meinen, sie können sich mit Nichtstun aus der Verantwortung stehlen, provozieren, dass wir uns das Gesetz zur Frauenquote in der nächsten Legislaturperiode wieder vornehmen (...). Wir müssten dann die gesetzliche verbindliche Frauenquote auf insgesamt mehr Unternehmen ausweiten.“ In einem Interview legt sie ein beredtes Zeugnis ihrer intellektuellen Fähigkeiten ab, wenn sie ihre Politik mit Zirkelschlüssen und Pseudoargumenten verteidigt, was Spötter zu dem Hashtag #ArgumentierenWieSchwesig veranlasst.

Die Verwaltung von Ahrensburg schlägt angesichts der erreichten Verbesserungen zum Wohle der Frau vor, die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten um die Hälfte zu reduzieren, wenn die derzeitige Amtsinhaberin demnächst in Rente geht. Aber einmal verteilte Pfründe lassen sich nicht so leicht wieder abschaffen. Die Seilschaften vom „Ahrensburger Frauennetzwerk“ aktivieren ihre Kontakte zu Politik und Medien. Und die Oldensloher Frauenbeauftragte Marion Gurlit verweist auf das Gesetz zur Sicherung der Arbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, das zügig umzusetzen sei, und fügt großmütig an: Ausnahmen dürfe es in Einzelfällen geben – „zum Beispiel, wenn die Kollegin aus persönlichen Gründen nicht länger arbeiten möchte.“

Das Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung ist da, mitverfasst von Anne Wizorek. Über die „Wissenschaftlichkeit“ dieses Gutachtens muss man sich daher keine Gedanken mehr machen. Manuela Schwesig hat hier eine weitere Lücke entdeckt, nämlich eine unbezahlte „Sorgelücke“, weil Frauen angeblich nach dem im Auftrag der Sachverständigenkommission entwickelten Gender-Care-Gap über 50 Prozent mehr an unbezahlter Arbeit für Erziehung, Pflege, Haushalt und Ehrenamt aufwenden als Männer.

Außerdem engagiert Schwesig die Radikalfeministin Stevie Schmiedel von PinkStinks, um künftig Werbewirtschaft und Werberat auf feministische Linie zu bringen. Schließlich hat Schmiedel mit der Initiierung von Shitstorms gegen widerspenstige Firmen Hilfsmittel in der Hand, die dem Werberat fehlen. Mit einem  Versuch, ihre einseitig sexistische Gesinnung zu verschleiern, hält sich Schmiedel gar nicht erst auf, ihr Vorschlag zur Gesetzesänderung ist nicht mal geschlechtsneutral verfasst. Auch sonst gibt die Organisation erfrischend ehrlich Auskunft über ihre politischen Ideale: „Wir dürfen froh verkünden: Ab Sommer gibt es eine App zur Meldung sexistischer Werbung und viel Kontrolle mehr!“

Die obligatorische Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes zum sogenannten Gender Pay Gap erscheint pünktlich zum zehnten Equal Pay Day, die Tagesschau desinformiert nach Kräften, und auch Manuela Schwesig hält unbeirrbar an diesem Märchen fest und erklärt: „Wir wollen, dass Frauen genauso fair bezahlt werden wie Männer. Dafür müssen wir verkrustete Strukturen aufbrechen.“ Im Januar hat das Bundeskabinett bereits ihren Gesetzentwurf beschlossen, der Arbeitnehmern einen individuellen Auskunftsanspruch ermöglicht, auch wenn selbst das Frauenministerium inzwischen einräumen muss, dass sich die „Lohnlücke“ zwischen Männern und Frauen nicht auf gleiche Arbeit bezieht.

Elke Ferner, graue Eminenz Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesfrauenministerium, leitet die deutsche Delegation bei der 61. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission. In der Abschlusserklärung werden unter anderem die Schließung der „Lohnlücke“ und mehr Frauen in Führungspositionen gefordert.

Kuckucksväter werden auch weiterhin von Amts wegen verarscht. Der Bundesgerichtshof urteilt, dass die dreijährige Verjährungsfrist für Unterhaltsregressansprüche zwar normalerweise erst ab Feststellung der Vaterschaft zu laufen beginne, im Ausnahmefall aber auch schon vorher. Heiko Maas legt einen Gesetzesentwurf vor, nach dem der Regressanspruch für Scheinväter gar auf zwei Jahre begrenzt werden soll. Diejenige, die für eine solche für alle Beteiligten unglückliche Situation verantwortlich ist, die betrügerische Mutter, wird weiterhin mit Samthandschuhen angefasst.

Um sich nicht der Jungenbenachteiligung im deutschen Bildungssystem stellen zu müssen, lenken Organisationen wie das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung lieber mit Aussagen zur Schichtzugehörigkeit ab, unterstellen dort ein konservatives Geschlechterbild als Ursache für schlechteres Abschneiden in der Schule (es sei „unmännlich, fleißig für die Schule zu sein“) und raten auf einmal dazu, „mit generalisierenden Aussagen (...) vorsichtig zu sein“.

Die Heinrich-Böll-Stiftung indoktriniert in niedersächsischen Kindergärten. Im Rahmen einer Fortbildung für Erzieher gibt es eine einschlägige Bücherliste zum Thema „sexuelle und geschlechtliche Vielfalt für Krippe, Kindergarten und Hort“. Sätze wie „Es gibt mehr als zwei Geschlechter.“, „Wie kann frühkindliche Pädagogik diversitätsfreundlich gestaltet werden?“ oder „Welche Gewalt und Diskriminierung findet durch geschlechtliche Zuschreibung statt?“ machen klar, wohin die Reise geht.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Ozoguz (SPD), hat unter Beteiligung der Charité Berlin eine Studie in Auftrag gegeben, die herausfinden soll, wie es Flüchtlingen hier ergeht – natürlich nur wertvollen Flüchtlingen, nicht den Untermenschen. Deshalb stellen die Macher der Studie explizit die Perspektive der Frauen in den Vordergrund. Kai Wegner (CDU) hat bereits im vergangenen Monat eine Frauenquote bei der Einreise von Flüchtlingen gefordert. Bei der Abschiebung von Afghanen wird ohnehin mit zweierlei Maß gemessen: Eine Frau darf bleiben, ihr Bruder wird abgeschoben. Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist jungen Männern im Gegensatz zu jungen Frauen das Leben in Afghanistan zuzumuten.

In einer Anhörung im Deutschen Bundestag zum Thema Sexismus soll ein bundesweiter Aktionsplan initiiert werden, der beispielsweise Maßnahmen in der Pädagogik, in medialer Darstellung und der Arbeitswelt vorsieht. Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, fordert unter anderem eine „Erleichterung der Beweislast“, eine Ausweitung rechtlicher Möglichkeiten, die Einführung eines Verbandsklagerechts, nicht zu vergessen natürlich – ganz uneigennützig – die personelle und finanzielle Absicherung der Antidiskriminierungsstelle. Stevie Schmiedel von PinkStinks ist der Ansicht, dass eine bundesweite Aktion „Schule ohne Sexismus“ dringend gebraucht würde, um für Alltagssexismus zu sensibilisieren. Gerd Bohner von der Universität Bielefeld behauptet, sexuelle Belästigung gegenüber Frauen sei nur die Spitze des Eisbergs. Und Dagmar Freudenberg vom Deutschen Jurtistinnenbund wünscht sich eine verpflichtende Indoktrination Fortbildung für Juristen.

Mehr als achthundert Strafverteidiger wenden sich gegen die im vergangenen Jahr von Manuela Schwesig und feministischen Lobbygruppen durchgepeitschte Verschärfung des Sexualstrafrechts. Einige Zitate: „Strafe ist kein Mittel zur Bewältigung gesellschaftlicher Probleme.“ – „Das hinter dem Gesetz stehende idealisierte Opferbild stimmt mit den tatsächlichen Tatumständen und den tatsächlich Betroffenen nicht überein.“ – „Es gibt keine Schließung von ‚Lücken’ durch das Gesetz; das Gesetz leitet vielmehr einen Paradigmenwechsel ein.“ – „Das politische Konzept des ‚Opfers’ ist mit der juristischen Sicht der Unschuldsvermutung unvereinbar.“

Die Justiz ermittelt wegen Freiheitsberaubung gegen Falschbeschuldigerin Claudia Dinkel, die sich abstruser Manöver bedient, um nicht die Verantwortung für ihr Verbrechen gegenüber Jörg Kachelmann übernehmen zu müssen: Da sie keine Erinnerung mehr an die Tat habe, könne es gut sein, dass eine „Autosuggestion“ vorgelegen habe und demzufolge keine Falschbeschuldigung.

Das Bundeskabinett stimmt der Istanbul-Konvention zu, dem „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“, in deren Präambel häusliche Gewalt als Auswuchs patriarchaler Männerherrschaft interpretiert wird. Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert entsprechende Schulungsangebote für die Justiz. Manuela Schwesig erklärt, die Verschärfung des Sexualstrafrechts sei für die Ratifizierung nötig gewesen. Die Realität allerdings sieht anders aus, als es Feministen gern hätten.

Wie schwer es Frauen heutzutage habe, kann sich so mancher Mann gar nicht vorstellen. Beispielsweise wenn sie sich gegen die Hosentaschenmafia zur Wehr setzen müssen.

Stand der Demokratie 2017: Offenbar fällt dem Establishment gegenüber der AfD nur Boykott ein. Lieber das Gespräch verweigern, als sich einer offenen Diskussion zu stellen. Cornelia Lüddemann (Grüne) beispielsweise findet die Idee, mit dem Verleger Götz Kubitschek zu diskutieren, „unglaublich und verantwortungslos“. 350 Kulturschaffende fordern ein Theater auf, dem Philosophen Marc Jongen „kein Podium zu bieten“, weil das für „politisch Unbedarfte“ gefährlich „anziehend“ sein könne. Sylvia Bretschneider wiederum, Präsidentin des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern, entzieht einem AfD-Abgeordneten auf fragwürdige Weise das Wort.
Die Gewerkschaft ver.di Niedersachsen gibt ihren Mitgliedern Handlungshilfe im Umgang mit Rechtspopulisten, Rechtsextremisten und Rassisten, was für sie das gleiche zu sein scheint. Man erkenne sie beispielsweise an „Provokationen gegenüber Linken“ oder dem „Tragen einschlägiger Kleidung“. Sobald der Feind ausgemacht wird, kann man „ihn in Gremien anschwärzen“, „den AfD-Feind im Unternehmen ‚isolieren’“ oder „den Arbeitgeber unter Druck setzen, sodass der AfDler entlassen wird“. Die Vorschläge ähneln übrigens auf frappierende Weise Vorschlägen aus dem Netz gegen Nazis der Amadeu-Antonio-Stiftung. ver.di-Chef Frank Bsirske beschwichtigt hastig, solche Methoden würden in ver.di nicht toleriert werden.
Im April wird verhindert, dass der Bundesparteitag der AfD in einem Kölner Hotel stattfindet, indem die Angestellten des Hotels mit dem Tode bedroht werden. Und damit nicht wegen des zu erwartenden Wahlerfolgs der AfD ein Abgeordneter dieser Partei als Alterspräsident die Eröffnungsrede des neu gewählten Bundestags halten kann, wird im Juni eine Neuregelung beschlossen, deren windige Begründung kaum über den eigentlichen Grund hinwegtäuschen kann.
Dass die AfD allerdings auch dann nicht wählbar ist, wenn man nur auf deren Haltung zu Geschlechterfragen schaut, beweist im Mai die feministische „Anarchokapitalistin“ Franziska Schreiber, die für sich das Recht fordert, Schusswaffen zu tragen. Ihrer Meinung nach sind bei Gewalttaten „die Männer typischerweise auf der Seite der Täter und die Frauen auf der Seite der Opfer. (...) Das Interesse daran, einen Konflikt auf körperlicher Ebene auszutragen, hat stets nur der Stärkere, statistisch gesehen also der Mann.“


April

Offenbar liegen bei der Elite die Nerven blank. Anders ist es nicht zu erklären, dass ein simples Lied („Marionetten“), das die herrschende Politik kritisiert, dafür sorgt, dass dessen Urheber, Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims, von einem medialen Lynchmob praktisch unisono für vogelfrei erklärt werden. Das Lied würde Pegida rechts überholen und sich „nationalsozialistischer Verbalien“ bedienen. Der Begriff Marionette „könne als Anspielung auf antisemitische Weltverschwörungstheorien verstanden werden“. Die Bundeszentrale für politische Bildung warnt, dass „Verschwörungstheorien, die Juden Macht und Einfluss in der Finanz- oder Medienwelt“ zuschreiben, häufig nur unterschwellig und teilweise auch unbewusst transportiert würden. Die Vertreter der Stadtspitze halten es für nötig, ein dreistündiges Gespräch mit der Band zu führen. Radiosender boykottieren das Lied, die Rundfunkpräsentation eines Konzerts wird abgesagt, Politiker fordern vom NDR, die Musiker von einem Festival im Mai auszuladen.

Wo Heiko Maas schon dabei ist, mit seinem Netzwerkdurchsetzungsgesetz den Rechtsstaat auszuhebeln, wird gleich auch noch das Telekommunikationsgesetz so verwässert, dass es künftig möglich ist, Datenpakete zu durchleuchten und Nutzerverhalten auszuspähen.

Eine Mitarbeiterin von Getty Images, einer der größten Bildagenturen, erzählt, dass sie die Bilder in sozialen Netzwerken analysieren und ihre Fotografen „ermutigen“, das Vorgefundene zu imitieren. Kein Wunder, dass wir in den Medien nur noch eine sich selbst verstärkende Echokammer präsentiert bekommen, die eine immer enger werdende Sicht auf die Welt zur Folge hat. Inhaltlich passen sich die Agenturen der Genderideologie an: starke Frauen, sympathische Muslime, gescheiterte weiße Männer.

Eine feministische Studie untersucht sexistische Voreingenommenheit. Bei der wissenschaftlichen Begutachtung durch ein Magazin wird den beiden Betreiberinnen vorgeschlagen, einen Mann ins Team zu holen, um dem Vorwurf sexistischer Voreingenommenheit vorzubeugen. Woraufhin ein Shitstorm losbricht, sodass sich das Magazin genötigt sieht, zu Kreuze zu kriechen.

An der Humboldt-Universität Berlin muss sich der Geschichtsprofessor Jörg Baberowski gegen den Versuch der Existenzvernichtung durch Linksradikale wehren, weil er sich weigert, vor der Gesinnungspolizei unter den Studenten in die Knie zu gehen. Der Deutsche Hochschulverband findet deutliche Worte und konstatiert eine „Erosion der Debatten- und Streitkultur an Universitäten“, spricht von „Denk- und Sprechverboten“ und „Tugendterror“.

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz einigt sich darauf, das Professorinnenprogramm fortzusetzen, ein Frauenprivilegierungsprogramm, das bislang 300 Millionen Euro gekostet hat. Weitere 200 Millionen Euro sollen hier verpulvert werden. Am Beispiel der Uni Rostock kann man sehen, was innerhalb dieses Programms noch so alles an Frauenbevorzugung betrieben wird.

Britische Leitmedien wie Independent, Guardian und BBC unterstützen Sophie Walker, Führerin der „Women’s Equality Platform“, darin, den Parlamentsabgeordneten Philip Davies, der sich auch für Männer engagiert und bereits festgestellt hat, dass geschlechterpolitische Fragen die einzigen sind, bei denen eine Meinungsvielfalt in Anhörungen unerwünscht ist, als Sexisten zu verunglimpfen und aus dem Parlament zu drängen.

Die Journalistin und Autorin Mirna Funk: „Wir müssen eine feministische Terrorgruppe gründen und die alten weißen Männer aus dem Weg schaffen.“

Ein banaler Vorfall führt zu interessanten Erkenntnissen. Eine Maxine Bacanji, die es mit Hasskommentaren gegenüber Männern nicht allzu genau nimmt („Männer, lasst das Glotzen sein, werft euch Zyankali ein“), hält einen belanglosen Vortrag zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz und erwähnt nebenbei, sie sei freie Referentin für die Amadeu-Antonio-Stiftung. Ein Blogger, der darauf aufmerksam wird, hakt bei der Stiftung nach, die sich ja angeblich gegen Hassreden engagiert, und wird pampig abgewiesen, Frau Bacanji sei „nicht als freie Referentin“ für die Stiftung tätig. Tatsächlich tritt sie aber nicht nur in zahlreichen Veranstaltungen für die AAS auf, sondern hat die Beta-Gruppe des No-Nazi-Netz der Stiftung mitbegründet, die eine „Betaversion gegen Hetze im Netz“ entwickeln und „Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und allen anderen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nicht kampflos das Feld überlassen“ will. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit? Da ist Frau Bacanji genau die Richtige: „Männer, Männer, Männer – Hass, Hass, Hass“.

Mit einer Broschüre propagiert die Amadeu-Antonio-Stiftung unter dem Deckmantel der Aufklärung gegen Rechtsextremismus in Kindertagesstätten die Genderideologie. Eine Bauecke für Jungen und eine Puppenecke für Mädchen – derartige Vorstellungen über Geschlechterrollen gäbe es auch bei Rechtsradikalen. Werbemagazine wie die Apotheker-Rundschau drucken diesen Dreck nach.

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hofft, die Einführung eines umstrittenen Schulmaterials, in dem die klassische Familie aus Vater, Mutter, Kind teilweise als Ausnahme dargestellt wird, ohne große Schlagzeilen beerdigen zu können.

Manuela Schwesig legt einen „Gesetzentwurf zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen“ vor – nicht weil ihr das Wohl von Kindern plötzlich am Herzen läge, sondern weil es eine gute Möglichkeit ist, die Indoktrinationsmöglichkeiten des Staates zu stärken. Nicht umsonst stellt sie bedauernd fest, dass derzeit das Elternrecht im Wege steht.

Der Deutsche Anwaltsverein fordert, die Unterhaltsansprüche nach einer Trennung zu begrenzen. Das bringt natürlich die Schmarotzerinnen und ihre Lobbyvereine auf die Barrikaden. Und was ist eigentlich mit einer Presse los, die einen Artikel, in dem explizit gesagt wird: „Sture Zahlungsverweigerung trotz ausreichenden Einkommens komme dagegen nicht allzu oft vor“ mit der Überschrift „Viele Unterhaltsverweigerer kommen durch“ versehen?

Auch Kreuzworträtsel können in den Augen mancher Dauerempörter sexistisch sein. Zum Beispiel, wenn „erwachsener Mensch“ gefragt wird und „Mann“ die Antwort ist. Die Redaktion nimmt sich die Kritik zu Herzen.

Bei dem großkotzig als Weltfrauengipfel bezeichneten Vorbereitungstreffen der Frauen für den G20-Gipfel im Juli scheint es, wenn man die Presse liest, eigentlich nur um ein Happening zur Demonstration der richtigen Gesinnung zu gehen. Moderatorin, Publikum und IWF-Chefin Christine Lagarde wollen unter Klatschen und Johlen von Angela Merkel hören, dass sie Feministin sei. Eine Aussage der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Trumpf GmbH geht dabei fast unter: Es sei sehr schwierig, Frauen zu motivieren. „Wir müssen die Frauen zwingen, Führungspositionen zu nehmen.“

Politikerinnen in Italien fordern Menstruationsurlaub.


Mai

Bei den Landtagswahlen in NRW gibt es massiven Wahlbetrug zu Lasten der AfD. Der Landeswahlleiter versucht, die Fälschungen kleinzureden.

Iris Gleicke (SPD), Bundesbeauftragte für die neuen Bundesländer, finanziert mit 130.000 Euro eine Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zu Rechtsextremismus im Osten, die im Wesentlichen auf vierzig selektiv ausgewählten und manipulativ geführten Telefoninterviews fußt, von denen augenscheinlich auch noch ein Teil erfunden ist, da die Gesprächspartner nicht existieren. Und die Antifa dient der Studie als Quelle. Die Urheber dieser Peinlichkeit sehen sich allesamt als Opfer. Der Deutschlandfunk sekundiert.

Weil Beate Schücking, die Rektorin der Universität Leipzig, lieber eine Genderforscherin auf eine Professorenstelle berufen will als einen besser qualifizierten Bewerber, setzt sie ein Gerücht über eine angebliche sexuelle Nötigung durch den Mann in die Welt. Die Medien, in diesem Fall die Leipziger Volkszeitung, versuchen wie üblich, den Skandal zu vernebeln.

Statt vor der eigenen Tür zu kehren, wo es bitter notwendig wäre, bekämpfen die etablierten Medien Falschnachrichten und Hassreden lieber bei anderen. Der WDR und die Uni Mainz lassen jeweils mit Tricks und Manipulationen eine Umfrage durchführen, nach der angeblich die Mehrheit der Bundesbürger mit den deutschen Medien zufrieden seien. Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks, sorgt sich um die Informationshoheit der etablierten Medien und fordert drakonische Strafen für das, was seiner Meinung nach Falschnachrichten in den sozialen Netzwerken sind.
Wie ARD und ZDF Fake-News verbreiten, zeigt der Fall Michael Born, der deswegen mehrere Jahre im Gefängnis saß. Oder die Tagesschau, die mit fragwürdigen Statistiken beim Thema Hasskriminalität hantiert. Und wenn Aussagen von Politikern absurd verzerrt wiedergegeben werden („AfD-Politiker empfiehlt Frauenverbrennung zur Klima-Rettung“), hält es Peter Huth von der Welt am Sonntag für wichtiger, „Haltung“ zu zeigen, als korrekt zu berichten. Was Leute wie Huth selbstgerecht als Haltung oder gar Zivilcourage bezeichnen, ist in Wahrheit nichts anderes als feiges Opportunistentum. Insofern sollte es nicht überraschen, wenn die Axel-Springer-Akademie inzwischen jeden als Journalisten nimmt. Bewerber müssen nichts anderes vorweisen als „Leidenschaft“.
Die Tagesschau startet die Aktion „Sag’s mir ins Gesicht“, mit der sie angeblich den Dialog mit Verfassern von Hasskommentaren sucht, tatsächlich aber nur sich selbst bestätigen will: Yasmina Banaszczuk zitiert einen Blogger, sich nicht vom freundlichen Auftreten von Kritikern beeindrucken zu lassen. Wer anderer Meinung ist als die Elite, ist ein Hasser, ein Troll, ein Rassist, basta!

Facebook hat ein über tausendseitiges Regelwerk zur Löschung unliebsamer Inhalte erstellt.

Der Bundestag berät Heiko Maas’ Netzwerkdurchsetzungsgesetz, und sicher ist es kein Zufall, dass sich neben der Amadeu-Antonio-Stiftung bereits das Recherchebüro Correctiv in Stellung gebracht hat, um Fake-News bei Facebook zu bekämpfen. Geschäftsführer David Schraven erklärt, dass es bei den etablierten Medien „eine ziemlich gut wirkende Selbstkontrolle“ gäbe und er deshalb keinen Anlass sähe, auch dort nach Falschnachrichten Ausschau zu halten. Dass die Redaktionsmitarbeiter fast alle aus den etablierten Medien kommen (Spiegel, Stern, Zeit, Bild, Deutschlandfunk, Arte, ZDF, taz, Geo, Reuters, Welt) spielt dabei natürlich keine Rolle. Das Recherchebüro, das hervorragend in Politik, Wirtschaft und Medien vernetzt ist, unter anderem von George Soros, der Bundeszentrale für politische Bildung, Parteistiftungen und Google finanziert wird und laut eigener Aussage „strukturelle Missstände und unethisches Verhalten öffentlich machen“ will, demonstriert seine Vorstellung von ethischem Verhalten, indem es Kritik von Roland Tichy mit der Bemerkung abtut, Tichy sei „ein alter Mann“. Auch sonst zeigt Correctiv sein wahres Gesicht, wenn es einerseits auf bigotte Weise über eine Kandidatin der AfD herzieht, die offenbar früher Geld mit Sex verdient hat, andererseits die Frühsexualisierung durch Genderisten in den Schulen verharmlost und deren Gegner als Neue Rechte denunziert.

Funk, ein Gemeinschaftsangebot von ARD und ZDF, fördert den Youtube-Kanal „Jäger & Sammler“, der sich an 14- bis 28-jährige richtet, und protegiert dort die Radikalfeministin Suzie Grime.

Manuela Schwesig wirft weiterhin mit vollen Händen Steuergelder zum Fenster hinaus. Hundert Millionen Euro, um genau zu sein, ohne jede Qualitätskontrolle. Für Demokratie-Projekte wie die sinnlose PlakataktionDemokratie leben“ der Werbeagentur Scholz & Friends (das ist die mit #KeinGeldfuerRechts, siehe Dezember 2016). Kritiker sollen mit einem Bericht des Bundesfrauenministeriums über die angebliche Wirksamkeit des Milliardengrabs „Bundesprogramme zur Extremismusprävention“ beruhigt werden: Demnach liegt der Sinn  und Zweck dieser Aktionen „nicht allein und in erster Linie“ in den Zielen, für die sie gedacht sind, sondern sie dienen als „exemplarische Feldexperimente, in denen (...) Erfahrungen (...) gesammelt werden“, das heißt als Spielwiese für die vom Frauenministerium finanzierten Projektbetreiber. Interne Nachhaltigkeit liegt nach Ansicht des Frauenministeriums dann vor, „wenn die Maßnahme (...) des (ehemaligen) Modellprojekts beim Träger fortgesetzt“ wird.

Und weil man mit Indoktrination nicht früh genug beginnen kann, gibt es für Kinder das mit 60.000 Euro geförderteDoppeleinhorn“, das Demokratie und Meinungsfreiheit fördern soll, in Wahrheit jedoch dazu erzieht, Andersdenkende auszugrenzen und als Hassredner zu brandmarken. Und das mit perfiden Botschaften wie: „Wenn du dich nicht um die Demokratie kümmerst, verlasse ich dich.“

Einer neuen Studie zufolge sind viele Menschen nicht einmal mehr bereit, Texte von Andersdenkenden zu lesen, wenn sie dafür bezahlt werden.

Der Kirchentag ist voll auf Genderlinie: Lieder werden „in gerechter Sprache“ gesungen (verhackstückt von der Gruppe „Lesben und Kirche“), es gibt eine Veranstaltung zur Frage, inwiefern sechzig Geschlechter mit der christlichen Lehre vereinbar seien, eine andere zur „Situation von LSBTTIQ-Geflüchteten und deren Forderungen(!)“ und eine weitere mit dem Titel „Darf ein Christ in der AfD sein?“.

Auch die FDP in Berlin Mitte gendert jetzt.

Der zweite Genderkongress findet in Nürnberg statt. Die üblichen Verdächtigen hetzen bereits im Vorfeld dagegen, projizieren ihre totalitären Fantasien („Jede Diskussion über Probleme von Männern muss aber deutlich mit einer Reflexion von Dominanz und Privilegien einhergehen, die für die meisten Männer schlicht unsichtbar sind.“) und versuchen vor Ort, mit Gewalt eine offene Diskussion zu verhindern.

Ein Gesetz, nach dem Geheimdienste und andere Behörden automatisch Zugriff auf Pass- und Ausweisdaten erhalten, passiert den Bundestag. Es ist nicht das einzige fragwürdige Gesetz, das den Rechtsstaat aushöhlt. Der Grundrechte-Report 2017 zählt zahlreiche Einschränkungen rechtsstaatlicher Grundprinzipien auf.

Emma Watson bekommt den ersten „genderneutralen“ MTV-Award.

Schwangeren zu raten, keinen Alkohol zu trinken, ist sexistisch.

Ursula von der Leyen ist als Verteidigungsministerin wie in all ihren Jobs überfordert. Auch sie wirft gern mal hundert Millionen Euro zum Fenster raus, um Tagesmütter zu engagieren und Zimmer zu verschönern, während sich die Bundeswehr in einem desolaten Zustand befindet und von der Leyen jedes Vertrauen der Soldaten verloren hat, weil sie sich wie im Fall des rechtsextremen Pseudo-Asylbewerbers lieber selbst inszeniert und mit einem Tross Journalisten umgibt, statt Probleme anzupacken. Dass sie bereit ist, für ihre Karriere über Leichen zu gehen, wird allmählich auch dem Letzten deutlich. Im Juni inszeniert sie sich im Fall angeblich sexuell-sadistischer Praktiken in der Kaserne Pfullendorf als Aufklärerin, indem sie nach Kräften aufbauscht und auf Tatsachen und Unschuldsvermutung pfeift. Die Anschuldigungen einer Soldatin, auf die sich von der Leyen hauptsächlich stützt, halten juristischen Nachprüfungen nicht stand. Statt ihren Job zu machen, plant von der Leyen lieber die Gründung einer Europa-Armee.

Der Bundesrat billigt Manuela Schwesigs Entgelttransparenzgesetz. Die Tagesschau macht deutlich, dass die geschlechtsneutrale Formulierung des Gesetzes nur Augenwischerei ist: „Künftig haben Frauen einen Anspruch, das Gehalt ihrer männlichen Kollegen zu erfahren.“

Die Bundestagswahl und damit der drohende Niedergang der SPD steht vor der Tür, da werden schnell noch verdiente Genossinnen und Genossen auf lukrativen Plätzen in Sicherheit gebracht. Manuela Schwesig bekommt als Lohn für ihren Amtsmissbrauch etwa im Fall Gina-Lisa den Posten der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. In den Medien setzt sofort die Mythenbildung ein, ihrer desaströsen Politik als Männerverachtungsministerin werden höhere Weihen verliehen.

In der „Berliner Erklärung“ melden siebzehn feministische Lobbyverbände zur Bundestagswahl Ansprüche an. Dabei kennt Maria Wersig, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds, nicht mal das Grundgesetz, wenn sie von einem Gleichstellungsauftrag schwatzt.

Zum Vatertag schreiben die JuSos auf Facebook unter dem Titel „Bollerwagen klauen, Herrentag versauen“: „Jährlich ziehen am ‚Herrentag’ betrunkene Männergruppen pöbelnd durch die Landschaft. Darunter haben viele Menschen, insbesondere Frauen* zu leiden.“

Das Oberverwaltungsgericht Münster erkennt zwar an, dass einem Kriegsdienstverweigerer aus Syrien daheim Folter droht, doch ist das für das OVG kein Grund, dem betreffenden Mann Asyl zu gewähren. Es handele sich hier nicht um politische Verfolgung, denn das syrische Regime handele nur deswegen so brutal, „weil es die Wehrdienstentziehung als solche im Interesse der Aufrechterhaltung der militärischen Schlagkraft des syrischen Staates zu bekämpfen gilt.“

Menschenrechtsverbände demonstrieren gegen Genitalverstümmelung von Jungen und üben Kritik an den von der WHO, UNICEF und der Weltbank mit Millionen US-Dollar geförderten Kampagnen zur „freiwilligen“ Beschneidung von Jungen und Männern in Afrika, die zur Folge haben, dass Jungen entführt und zwangsweise beschnitten werden, um die Quoten zu erfüllen, die dem ärztlichen Personal Prämien einbringen. Die Behauptung, Beschneidung schütze vor HIV, ist unseriös, im Gegenteil haben beschnittene Männer ein doppelt so hohes Risiko für eine krebserregende HPV-Infektion (HPV steht für Humane Papillomviren). Erst im März wurde einem Vierjährigen in Genf bei einer Beschneidung versehentlich die Eichel abgetrennt. Zur Erinnerung: Bei der parlamentarischen Abstimmung 2012 haben bis auf die Linke alle Parteien bewiesen, dass ihnen die simpelsten Menschenrechte für Jungen scheißegal sind. Ein aktuelles Papier belegt, wie sehr damals von fehlerhaften Informationen ausgegangen wurde. Auch der Dritte Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit verharmlost Beschneidungen.

Die Grünen setzen ihre Prioritäten ohnehin lieber anderswo. Bereits seit 2015 ist eine Arbeitsgruppe damit beschäftigt, eine Lösung dafür zu finden, dass Männer auf Steuerformularen nicht länger als Erste genannt werden. Zweitausendachthundert Personentage sind allein dafür angesetzt, um das Problem zu analysieren, ehe der Aufwand für die eigentliche Umstellung abgeschätzt werden kann.

Im Urteil gegen eine ehemalige Studentin, die ihren Freund mit einer Handkreissäge getötet hat, konnten die Münchner Richter Heimtücke oder niedrige Beweggründe nicht erkennen.

Wie benachteiligt Frauen in unserer Gesellschaft sind, sieht man an einer Scheidung in Großbritannien, bei der die Ex-Frau 537 Millionen Euro zugesprochen bekommt. Die Summe sei „angesichts des bisherigen Lebensstils“ gerechtfertigt, findet das Londoner Gericht.


Juni

Um die „Ehe für alle“ – gemeint ist die gleichgeschlechtliche Ehe – durchzudrücken, setzt SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann demokratische Spielregeln außer Kraft und beantragt eine namentliche Abstimmung im Bundestag, die dann auch erfolgt.

Im Windschatten der „Ehe für alle“ wird Heiko Maas’ Netzwerkdurchsetzungsgesetz vom Bundestag durchgewunken, ohne dass die Abgeordneten auch nur Gelegenheit gehabt hätten, es in Ruhe zu studieren. Private Unternehmen werden zum Ermittler, Richter und Henker der Meinungsfreiheit gemacht, genau genommen sind es mittels Denunziation teilweise sogar Nutzer, die entscheiden, was als rechtswidrig zu gelten hat. Zudem wurde mit der Kontrolle des Internets ausgerechnet die extremistische Amadeu-Antonio-Stiftung beauftragt. Oh, und fast hätte ich’s vergessen ... ARD und ZDF sollen nach dem Willen der Großen Koalition in den sozialen Netzen bevorzugt in die Suchergebnisse gepumpt werden.
Die Vorarbeit zu diesem Gesetz hat Maas von befangenen Laien machen lassen, ohne zu wissen, wie die vorgegangen sind. Russland möchte das Gesetz unbedingt kopieren. Auch die EU-Kommission ist von möglichst viel Zensur begeistert, während der UN-Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit in dem Gesetzentwurf eine Gefahr für Meinungsfreiheit und Privatsphäre sieht. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags hält das Netzwerkdurchsetzungsgesetz für verfassungswidrig. Renate Künast (Grüne) findet es bedauerlich, dass es sich nur auf strafbare Inhalte beschränken soll, und redet sich und anderen ein, „gerade Frauen“ seien im Netz durch Herabwürdigung und Beleidigung betroffen. Dabei steht Deutschland in der Rangliste der Länder, die am meisten auf Twitter löschen und zensieren, hinter der Türkei und Russland auf Platz 3. Und auch ohne das NetzDG werden bereits im Rahmen eines „Aktionstags gegen Hasspostings“ Hausdurchsuchungen vorgenommen.

Ebenfalls im Windschatten der „Ehe für alle“ und versteckt in einem anderen Gesetz über das Fahrverbot als Nebenstrafe wird ein Überwachungsgesetz durch den Bundestag gepeitscht, dass der Regierung mithilfe von Staatstrojanern die intimste Ausspähung der Bürger und die Installation von Schadsoftware erlaubt. Dies ist Teil eines ganzen Pakets von Gesetzesänderungen, beispielsweise der Abschaffung des Bankgeheimnisses, das Heiko Maas einbringt, der jedoch zu feige ist, sich selbst der Diskussion im Bundestag zu stellen, sondern lieber eine unerfahrene Mitarbeiterin vorschickt. Aber unserem Unrechtsminister ist sowieso nichts zu peinlich, als dass er es nicht noch toppen könnte.

Und Thomas de Maizière möchte eine flächendeckende Gesichtserkennung einführen. Sein Demokratieverständnis in einem Satz: „Es kann nicht sein, dass es Bereiche gibt, auf die der Staat gar keine Zugriffsmöglichkeit hat.“

Und während sich die Politiker bei der Einführung der „Ehe für alle“ geradezu überschlagen, werden Väter weiterhin nach Strich und Faden verarscht. Mit perfider Rhetorik des vom Frauenministerium bezahlen Psychologen Stefan Rücker („Viele Eltern können sich das Wechselmodell nicht leisten“) wird eine Veränderung des Umgangsrechts torpediert.

Britische Politiker wollen das Internet so verändern, dass es von der Regierung reguliert und kontrolliert werden kann. In den USA soll das Internet im Falle eines Notstands komplett abgeschaltet werden.

Ein Wirtschaftsführer erklärt Demokratie zu einer veralteten Technologie, die etwas Neuem Platz machen sollte. Privatsphäre und Datenschutz gibt es ohnehin nur  noch für wenige Privilegierte.

Das Europäische Parlament nimmt einen Bericht des Committee of Women’s Rights and Gender Equality an, in dem hemmungslos Privilegien wie freier Zugang zu Leistungen im Gesundheitsbereich allein für arbeitslose Frauen gefordert werden. Die Argumentationsmuster gehen so: Männer begehen Selbstmorde aufgrund männlicher Rollenvorstellungen, Frauen entwickeln Depressionen, weil Männer sich nicht an Hausarbeit beteiligen.

Anlässlich der Veröffentlichung des 2. Gleichstellungsberichts erklärt Katarina Barley: „Bei der Verteilung von Belastungen und Chancen zwischen den Geschlechtern geht es in unserer Gesellschaft immer noch ungerecht zu.“ Bis zur Gleichstellung (!) sei „noch viel zu tun“. Und die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack tönt, es sei längst klar, das Frauen mehr arbeiteten und schlechter bezahlt würden als Männer. Der Bericht arbeitet mit den üblichen Zahlentricks, um die Mehrarbeit der Männer verschwinden zu lassen

Auch „Mona Lisa“-Moderatorin Barbara Hahlweg verbreitet in den ZDF-Nachrichten die Lüge, das Grundgesetz würde die Gleichstellung der Frauen fordern.

Die Bezirksverordnetenversammlung von Lichtenberg beschließt, in Aussprachen Frauen und Männer abwechselnd zu Wort kommen zu lassen, um „männliche Dominanz“ zu verhindern. Nach kurzer Probephase wird die Redequote wieder abgeschafft, angeblich weil auf diese Weise das flexible und spontane Agieren der Bezirksverordneten eingeschränkt werde. Der Wahrheit näher kommt möglicherweise die Landeswahlleiterin Petra Michaelis-Merzbach: „Weibliche Bezirksverordnete werden bei einer Wortmeldung dazu gezwungen, als erste überhaupt sprechen zu müssen.“

An der Freien Universität Berlin müssen Anträge im Studentenparlament gegendert eingereicht werden.

Die rot-rot-grüne Regierung in Thüringen will eine Frauenquote in den Parlamenten durchsetzen.

Die rot-rot-grüne Regierung in Berlin will das, was sie für sexistische Werbung hält, durch einen Rat von Sittenwächtern verbieten lassen.

Die Schaubühne Berlin zeigt das Stück „Peng“ von Marius von Mayenburg, in dem der Vorschlag gemacht wird, alle Männer fünf Jahre mit einem testosteronsenkenden Wirkstoff zu behandeln, um Kriege, Klimakatastrophen und religiösen Fundamentalismus zu bekämpfen. Dabei ist seit Jahren erwiesen, dass Testosteron die Sozialkompetenz steigert.

Das Verfahren gegen Julian Assange wegen angeblicher Vergewaltigung wurde angestrengt, um WikiLeaks zu diskreditieren. Staatsanwältin Marianne Ny hat die Justiz behindert, außerdem gab es geheime Absprachen zwischen Schweden und den USA. Hillary Clinton hatte gar gefragt, ob man Assange nicht einfach mithilfe von Drohnen umbringen lassen könnte. „Die Behörden scheren sich so wenig um Gewalt gegen Frauen, dass sie sogar nach Belieben Vergewaltigungsanschuldigungen erfinden“, stellen die Women against Rape fest.

In Ontario, Kanada wird ein Gesetz angenommen, wonach man Eltern als Kindesmissbraucher einstufen und ihnen die Kinder wegnehmen kann, wenn sie „die Geschlechtswahl“ ihrer Kinder nicht hinnehmen oder die LGTB-Agenda kritisieren.

95 Prozent der kanadischen Entwicklungshilfe geht künftig an Frauen und Mädchen.

Während Frauen und Mädchen während der Hitzewelle selbstverständlich in kurzen Röcken zur Arbeit oder zur Schule kommen dürfen, wird es Jungen und Männern verboten, kurze Hosen zu tragen. Die Betroffenen – französische Busfahrer, ein britischer Angestellter, britische Schüler – wehren sich auf ihre Weise gegen diese Diskriminierung, indem sie Röcke anziehen.

Videospiel-Entwickler, die sich der feministischen Doktrin nicht unterwerfen wollen, sollen auf eine Schwarze Liste gesetzt und nicht mehr eingestellt werden.

Terroranschlag in London. Schuld sind nach Bette Midler wieder mal die Männer.

Sicher nicht zufällig nachdem sich die „Liberalen Männer“ innerhalb der FDP organisieren, pöbelt die Süddeutsche Zeitung gegen den „Mann in der Krise“.

Auch im SPD-Parteiblatt Vorwärts wird mit dem Aufhänger der „Liberalen Männer“ Stimmung gegen Männer gemacht, die sich für echte Gleichberechtigung engagieren. Männerrechtler werden dort kurzerhand zum „gesellschaftlichen Problem“ erklärt.

Auf der Tincon, einem Festival für digitale Jugendkultur, darf Feministin Suzie Grime ihre Männerverachtung ausleben.

Der Hass mancher Kreise auf weiße Männern ist so groß, dass sie den Tod des US-Studenten Otto Warmbier bejubeln, der in Nordkorea wegen angeblichen Stehlens eines Propagandaplakats zu fünfzehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt und wiederholt geschlagen wurde, sodass er ins Koma fiel und schließlich starb. Professorin Katherine Dettwyler ereifert sich über die „Privilegien weißer Männer“ und findet, Warmbiers Verhalten sei das eines typisch weißen Jungen, der gedankenlos betrunkene Mädchen vergewaltige. Und das feministische Magazin Salon jubelt, Warmbier habe die Behandlung bekommen, die er verdiene. Nicht vergessen: Frauen sind das einfühlsame Geschlecht. Frauen sind das einfühlsame Geschlecht. Frauen sind das einfühlsame Geschlecht.


Juli

Das Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung installiert den Internet-Pranger Agent*In, in dem Feminismuskritiker in einen Zusammenhang mit Rechtsradikalen und religiösen Fundamentalisten gestellt werden. Wilde Assoziationen genügen den Betreibern, um jemanden zu diskreditieren. Mit Superlativen („ultrakatholisch“) und erfundenen Etiketten („Familismus“, „Biologismus“, „Heteronormativität“) werden alltägliche Einstellungen zu extremistischen Positionen umgedichtet. Die „ehrenamtlichen Autor*innen“, die die Artikel angeblich verfasst haben, „werden aber nicht mit Klarnamen genannt, um sie vor möglichen antifeministischen und/oder persönlichen Angriffen zu schützen.“ Aus feiger Deckung heraus ist es eben viel leichter, andere zu denunzieren. Verantwortlich für den Pranger sind Henning von Bargen, Elisabeth Tuider und Andreas Kemper. Es stellt sich heraus, dass die Schmutzkampagne im Wesentlichen von Kemper stammt, der mit dem Segen der Grünen und finanziert aus Steuermitteln auf diese Weise seinen Privatkrieg führt und ursprünglich noch ungehemmter mit Lügen und Unterstellungen gearbeitet hat. Woraufhin der Böll-Stiftung dann wohl doch juristische Bedenken kamen, sodass die Denunziationen abgeschwächt und behauptete Tatsachen zu Vermutungen verändert wurden. Deshalb wimmelt es nun nur so von suggestiven Worten: A „scheint“ Kontakte zu B zu haben oder C nahe zu stehen, X „fiel durch Y auf“ und ist deshalb für jemanden, der keine Abweichung von der herrschenden Lehre duldet, Grund genug, um Schwarze Listen zu erstellen.

Agent*In ist Teil des Backlashs der Genderfraktion gegen ihre Kritiker, denn gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung gibt die Heinrich-Böll-Stiftung auch eine Broschüre mit „zwölf Richtigstellungen zu Antifeminismus und Genderkritik“ heraus, in der die Verfasserin Franziska Schutzbach, Genderwissenschaftlerin an der Uni Basel, wo sie schon mal zu einem Redeverbot gegenüber unliebsamen Politikern aufruft und aus ihrer Männerverachtung kein Hehl macht, Kritik am Feminismus mit Hetze, Hass, Frauenfeindlichkeit und was ihr noch so einfällt gleichsetzt. Wenig überraschend stellt sich später heraus, dass sie auch bei Agent*in ihre schmutzigen Finger drin hat.

Die Linkspartei kritisiert den geringen Anteil der Gender Studies am Forschungsetat des Bundes und vergleicht Kritik daran mit der Verfolgung der Sexualforschung durch die Nazis.

In den USA gibt es Kliniken, die jedes Kind, das äußert, es wäre lieber andersgeschlechtlich, sofort in Behandlung nehmen und mit entsprechenden Hormonen vollpumpen.

Medien: Die journalistische Karriere der WDR-Journalistin Claudia Zimmermann, die vor rund anderthalb Jahren durchblicken ließ, dass die öffentlich-rechtlichen Medien angewiesen seien, pro-Regierung zu berichten, ist zu Ende. ARD-Aktuell-(und damit Tagesschau-)Chefredakteur Kai Gniffke, der Doppelstandards pflegt, indem er nur westliche Nachrichtenagenturen als Quellen verwendet und von anderen behauptet, sie seien „nicht verlässlich“, windet sich, wenn er interne Sprachregelungen der ARD, die auch politische Wertungen vorgeben, zu bagatellisieren versucht. Wenn man weiß, wie ARD-Programmkonferenzen ablaufen und dass die Rundfunk- und Fernsehräte der Öffentlich-Rechtlichen Kungelrunden sind, in denen von Staatsferne nicht die Rede sein kann, wundert einen allerdings nichts. Andere Ansichten als die der Grünen werden in den Redaktionsstuben nicht akzeptiert. Solange es keine Gegenöffentlichkeit gab, hat die Meinung der Leser kaum einen Journalisten interessiert, in erster Linie galt der Applaus der Kollegen. Kein Wunder, dass es kaum einen zweiten Berufsstand gibt, der sich derart über seine Zielgruppe überhebt. Jetzt, wo die Etablierten um ihre Deutungshoheit fürchten, werden immer öfter durch den Steuerzahler finanzierte Anzeigen und Klagen gegen kritische Blogger eingesetzt, um sie durch wirtschaftlichen Druck zum Schweigen zu bringen. Und die vielen Kampagnen gegen Fake-News sind auch nur Teil des Kampfes um die Deutungshoheit.

Das Oberlandesgericht Hamburg versucht ebenfalls, mit zweierlei Maßstäben die Meinungshoheit der Mainstream-Medien zu stützen. Während die Etablierten jederzeit Bloggern unterstellen dürfen, dass sie Falschmeldungen verbreiten, müssen diese im umgekehrten Fall nachweisen, dass die Urheber absichtlich logen. „Die Wahrheit, Fakten und Beweise spielen dabei keine Rolle.“

Die Bertelsmann-Stiftung gibt Hilfestellung in Antidemokratie, indem sie in einer gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Dimap erstellten Studie behauptet: „Populismus geht immer mit einer Anti-Establishment-Haltung einher: Populismus kritisiert die etablierten politischen Parteien und Institutionen und oft auch die Medien.“

Linksradikale Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg. Offenbar haben einige Antifa-Mitglieder, getarnt als akkreditierte Journalisten des „Störsenders“ der Zeit, der von Heiko Maas’ Justizministerium mitfinanziert wird und sich als Forum gegen Nazis versteht, die Gelegenheit genutzt und Jagd auf Andersdenkende gemacht. Bereits im Vorfeld hatten Aktivisten in der Manier mafiöser Schutzgelderpressungen Plakate an Geschäfte verteilt, die sich mit Aufhängen der Poster mit der Antifa solidarisch erklärten und somit das Recht auf heile Schaufenster erwarben. Ein Extremismusforscher stellt fest, dass linke Gewalt verharmlost und von linken politischen Parteien unterstützt wird. Rechtsradikale hätten kaum dieselbe wohlwollende Aufmerksamkeit erhalten.
 In den Medien, die über die Krawalle berichten, ist seltsamerweise keine Rede von „Wutbürgern“ oder „Hasspredigern“. Im Gegenteil versuchen Politiker und Journalisten mit rhetorischen Mitteln, linke Gewalt unsichtbar zu machen, indem sie behaupten, die Gewalttäter seien nicht links. Martin Schulz: „Links und Gewaltanwendung schließt [sic!] sich gegenseitig aus.“ So einfach ist das.
Und wo das nicht klappt, wird zum altbekannten Mittel gegriffen: Nicht Linke sind schuld, sondern Männer. Zum Beispiel Nina Apin in der taz: „Ob bei Protesten, Partys oder Fußballspielen: Gewalt geht überwiegend von Typen aus. (...) Wo auch immer Gewalt und Aggressivität in der Öffentlichkeit zum Problem werden: Stets sind es Gruppen junger Männer, die dabei besonders im Mittelpunkt stehen.“ Großmütig fügt sie hinzu, dass man trotz allem nicht alles, „was in Hamburg schief gelaufen ist, den weißen Cis-Männern“ anlasten könne. Und Elsa Koester ergeht sich im Neuen Deutschland in ekelhaften Frauenfantasien von „Gewaltmasturbation“ und „ejakulierenden Wasserwerfern“.

Die SPD hat zwar viel Verständnis dafür, wenn die Antifa Autos anzündet und Scheiben einwirft, findet es hingegen inakzeptabel, wenn Pegida-Anhänger in einem Wirtshaus Bier trinken. Ernst Dill und Markus Lutz vom Bezirksausschuss der SPD im Münchner Stadtteil Sendling vernichten die Existenz eines Wirtshausbesitzers, von dem sie verlangen, dass er den Pegidas Hausverbot erteilt. Als der Wirt sich weigert, weil er findet, dass Gesinnungsschnüffelei nicht zu seinen Aufgaben gehört, eskaliert die Situation. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (auch SPD) gibt in einem Brief allen Gastronomen der Stadt Ratschläge, wie sie „rechte Gruppierungen“ vor die Tür setzen können, und weist bei der Gelegenheit darauf hin, sie möchten doch bitte ihre Speisekarten überprüfen und gegebenenfalls das rassistische Zigeunerschnitzel entfernen.

Sachsen nimmt in Artikel 8 seiner Verfassung die Gleichstellung von Mann und Frau auf.

Der Abschlussbericht der Expertenkommission zur Verschärfung des Sexualstrafrechts gelangt zu einem vernichtenden Urteil.

Eine von Heiko Maas eingesetzte Kommission unter Vorsitz der früheren Bundesrichterin Meo-Micaela Hahne, deren Väterfeindlichkeit aufgrund ihrer Urteile hinreichend bewiesen sein dürfte, empfiehlt eine Reform des Abstammungsrechts. Künftig soll die genetische Abstammung nur noch eins unter mehreren Prinzipen sein und von „rechtlicher Eltern-Kind-Zuordnung“ gesprochen werden. Die Frau, die ein Kind ausgetragen hat, bleibt die Mutter, doch nach dem neuen Prinzip der „Mit-Mutterschaft“ soll bei Empfängnis durch Samenspende, sofern der Spender auf die Elternschaft verzichtet, automatisch derjenige „zweites Elternteil“ werden, der gemeinsam mit der Mutter in die Fortpflanzung eingewilligt hat, also unter Umständen die Partnerin eines lesbischen Paares. Da Leihmutterschaft und Eizellspende verboten sind, haben schwule Männer diese Möglichkeit nicht.

Unter Manuela Schwesig wurden im Familienministerium 124 neue Vollzeitstellen geschaffen, die Personalkosten stiegen um 13,3 Millionen Euro. Im Bundesamt für zivilgesellschaftliche Aufgaben, das dem Familienministerium nachgeordnet ist, entstanden 144 neue Vollzeitstellen. Da die meisten dieser Stellen erst in letzter Zeit geschaffen wurden, liegt der Verdacht nahe, dass Genossen noch schnell vor der vermutlich desaströsen  Bundestagswahl mit einer sicheren Stelle versorgt wurden.

Schwesigs Nachfolgerin Katarina Barley erklärt derweil mit sattsam bekannten feministischen Stereotypen, warum Feminismus weiterhin Aufgabe bleibt. Gleichzeitig weist die Frau, die von „mehr Partnerschaftlichkeit“ in der Erziehung spricht und davon, dass alle Menschen „unabhängig von Geschlecht (...) gleichberechtigt und respektvoll miteinander leben“ sollen, die Behauptung, sie habe sich mit Väterverbänden getroffen, als „Frechheit“ zurück. Und selbstverständlich lehnt sie das Doppelresidenzmodell als Regelfall ab.

Nach SPD, Grünen und Linken fordert nun auch die CDU die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, was es staatlichen Akteuren erleichtern würde, die Rechte der Eltern auszuhebeln. Im November stellt das Land Brandenburg einen entsprechenden Antrag an den Präsidenten des Bundesrats; Thüringen, Berlin und Bremen schließen sich an.

Nicht wenige Frauen beuten männliche Flüchtlinge sexuell aus.

Die Universität, die Matratzenmädel Emma Sulkowicz unterstützt hat, muss offiziell zugeben, dass dem fälschlich beschuldigten Paul Nungeßer Unrecht getan wurde, und windet sich um eine klare Entschuldigung herum. Über eine finanzielle Entschädigung wurde Stillschweigen bewahrt. Sulkowicz hat derweil Karriere gemacht: Von Hillary Clinton, Barack Obama und Kirsten Gillbrand beklatscht, von New York Times, Guardian, CNN und Washington Post umgarnt, bekam sie einen Preis der größten Frauenorganisation NOW.

Zwei feministische Geografinnen verlangen von ihren Kollegen, nicht ständig die Forschung weißer Männer zu zitieren, das sei heteromaskulinistisch.

Die BBC will in ihren Programmen Männer durch Frauen ersetzen und das Gehalt der männlichen Angestellten senken.

In den Niederlanden kann alles, was eine Frau als störend empfindet, für einen Mann mit einer Geldstrafe bis zu 4100 Euro oder drei Monaten Gefängnis enden.

In China setzen Frauen bei solchen Gelegenheiten gleich Handtaschenflammenwerfer ein.

In Kalifornien verklagt eine verurteilte Sextäterin ihr jugendliches Opfer, weil dessen Aussage ihren Ruf ruiniert hätte.

Wenigstens hat der Petitionsausschuss des Bundestags im Januar die Forderung unterstützt, den männerfeindlichen Exhibitionismusparagrafen (§ 183 StGB), mit dem offenbar davon ausgegangen wird, dass jenes Geschlecht, das eine gleichberechtigte Teilhabe an Führungspositionen wünscht, durch den Anblick eines männlichen Geschlechtsteils traumatisiert werden kann, zu streichen bzw. falls diesem Vorschlag nicht gefolgt wird, den Paragraphen geschlechtsneutral zu formulieren, und die Reformkommission zum Sexualstrafrecht folgt jetzt diesem Vorschlag in ihrem Abschlussbericht. Der Ball liegt nun bei Heiko Maas.


August

Aufgrund massiver Kritik sieht sich die Heinrich-Böll-Stiftung schon nach kurzer Zeit gezwungen, unter fadenscheinigen Rückzugsgefechten den Internet-Pranger Agent*In „vorübergehend“ vom Netz zu nehmen, und beerdigt das Projekt im November schließlich ganz. Andreas Kemper, der selbstverständlich rechte Verschwörungen am Werk sieht und seinen Kreuzzug allein fortführen möchte, bemüht sich um Schadensbegrenzung, indem er gemeinsam mit seinen Manipulationskumpanen einen Eintrag über die Vorgänge in der Wikipedia zu löschen versucht. Da ihm dies nicht gelingt, knöpft sich Komplizin Fiona B. (vermutlich Fiona Baine alias Gabriele Mirhoff) den Wikipedia-Artikel von Don Alfonso vor, dessen Recherchen die Abschaltung von Agent*In im Wesentlichen zu verdanken sein dürfte. Und wo sie schon mal dabei ist, stilisiert sie auch gleich noch Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung in der Wikipedia zur Lichtgestalt. Ungeachtet der unappetitlichen Vorgänge um Agent*In rechtfertigt Volker Beck den Pranger noch nachträglich, was bei jemandem mit seinen flexiblen Moralvorstellungen wohl niemanden überrascht.

Der Backlash der Genderfraktion gegen ihre Kritiker geht weiter: Kurz nach der Heinrich-Böll-Stiftung wirft auch die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Broschüre mit dem Titel „Das Märchen von der Gender-Verschwörung. Argumente für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft“ auf den Markt, niveaulos wie das Cover, verfasst von Dorothee Beck und Barbara Stiegler. Offenbar brauchen die Mitglieder der Gendersekte Argumentationshilfe. Unfreiwillig komisch: Während die Autorinnen einerseits erklären, „Geschlechterforschung betreibt Wissenschaftskritik, weil der Blick der Wissenschaften von einer männlichen und weißen Perspektive ausgeht und damit zumeist blind bleibt für Geschlecht und andere Perspektiven“, behaupten sie in typisch feministischer Selbstgerechtigkeit im Hinblick auf den hohen Frauenanteil in der Geschlechterforschung: „Objektivität hängt nicht vom Geschlecht der Forschenden ab, sondern von deren Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion.“

An der TU Braunschweig wird eine Professorin von Gleichstellungsbeauftragten derart unter Druck gesetzt, dass sie ihre Teilnahme an einer Diskussion zum Genderthema mit Professor Ulrich Kutschera absagt. Die Uni distanziert sich von Kutschera mit den Worten: „Nur wissenschaftlich fundierte Thesen sind akzeptabel. Die Debatte muss sachlich, offen, konstruktiv und wertschätzend sein.“

Systematisch werden Querdenker in den sozialen Netzwerken mundtot gemacht. Facebook löscht Accounts unliebsamer Aktivisten wie beispielsweise im Juni auf feministischem Druck hin die Seite der Gruppe „Anti-Feminism Australia“. Youtube entzieht über Nacht zahllosen Nutzern die finanzielle Grundlage, indem der Konzern kritischen Videomachern die Werbung wegnimmt. Google rottet systematisch Meinungen aus, die nicht politisch korrekt sind, stellt Webseitenbetreibern eine Dienstleistung zur Verfügung, die Texte auf „Toxizität“ (= Beifall der Elite) prüft, und bezahlt Forscher in Deutschland für positive Beurteilung des Konzerns, indem etwa Millionen in das „Institut für Internet und Gesellschaft“ gesteckt werden, an dem auch die Humboldt-Universität Berlin beteiligt ist.

Google Mitarbeiter James Damore, der Diversitytrainings erlebt hat, die an sektenartige Rituale erinnern, kritisiert in einem Manifest, dass Google eine ideologische Echokammer geschaffen hat und autoritär und diskriminierend auf ein Geschlechterungleichgewicht in der Firma reagiert, macht jedoch auch Vorschläge, wie man den Anteil weiblicher Mitarbeiter ohne diskriminierende Mittel erhöhen könnte, und wird dafür entlassen. Deutsche Medien und Julia Korbik in der SPD-Gazette Vorwärts kolportieren nahezu unisono die Sichtweise, Damore sei wegen sexistischer Bemerkungen gefeuert worden. Birgit Gärtner, die für ihren Telepolis-Artikel unter anderem deswegen kritisiert wird, weil sie Teile von Damores Argumentation falsch übersetzt hat, macht deutlich, dass ihr derartige Petitessen scheißegal sind, weil sie zu wissen glaubt, was er in Wahrheit meint. Auch Beamte des weißen Hauses unter Obama befürworten die Entlassung. Professor Jordan Peterson führt ein sachliches Interview mit Damore.

Was für ein Zufall! Jordan Peterson wird von Google und Youtube verbannt, weil er sich weigert, sich der Genderideologie zu unterwerfen. Zwar bekommt er später wieder Zugriff auf seine Accounts, aber eine genaue Begründung für den Vorfall erhält er nicht.

Wenn jedoch linke Seiten zensiert werden wie Indymedia, ist das Geschrei groß. Die Forderung nach einer Verhältnismäßigkeit der Mittel, wie sie etwa Juliane Nagel und Kerstin Köditz (beide Linkspartei) oder Jürgen Kasek (Grüne) erheben, würde man sich auch wünschen, wenn Zensurmaßnahmen Andersdenkende betreffen. Insbesondere, wenn Hakan Tas, der innenpolitische Sprecher der Linken, erklärt, auch Gewalttäter „dürfen eine Meinung haben und öffentlich zum Ausdruck bringen.“

Kurz vor der Bundestagswahl herrscht Panik bei denen, die ihre Meinungshoheit in Gefahr sehen. Ulla Fiebig macht in der Tagesschau Reklame für die „Schwerstarbeiterinnen“ Manuela Schwesig und Andrea Nahles. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung versucht, Arne Hoffmann stellvertretend für die Männerbewegung in Deutschland zu diskreditieren. Die Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine der kritischen Männerbewegung geben das übliche deprimierende Bild ab.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz reanimiert das Märchen vom Gender Pay Gap, und die Tagesschau unterstützt die Lüge. Die Tatsache, dass Frauen beispielsweise in der Modelindustrie 75 Prozent mehr verdienen als Männer, stört da bloß.

Immer mehr Politikerinnen fordern eine Änderung des Wahlrechts, um mehr Frauen in die Parlamente zu hieven. Und die Frauen in Merkels Frauen-Union offenbaren ein interessantes Verständnis von Freiwilligkeit: „Wer nicht freiwillig mehr Frauen in Gremien hat, provoziert, dass wir weitere Regelungen treffen.“

Katarina Barley stößt entsprechende Drohungen Richtung Wirtschaft aus.

Der rot-rot-grüne Senat von Berlin hat ein siebenundneunzig Seiten umfassendes Toilettenkonzept erstellen lassen, bei dem auch Frauen aus Gründen der Geschlechtergerechtigkeit die Möglichkeit zum Stehpinkeln geboten werden soll.

In Bayern wird derweil die unbegrenzte Vorbeugehaft legalisiert.

Der Werberat beklagt, dass es immer mehr überzogene Beschwerden gegen angeblich sexistische Werbung gibt.

Tamara Funiciello von den Schweizer JuSos fordert einen gesetzlichen Feiertag nur für Frauen.

Eine Britin bekommt 360.000 Pfund Schmerzensgeld zugesprochen, weil sie aufgrund der Bemerkung eines Managers, dass Frauen Dinge emotionaler nähmen, einen Nervenzusammenbruch hat.

Ebenfalls in Großbritannien bekommen weibliche Rekruten der RAF 100.000 Pfund Schadenersatz, weil sie neben Männern marschieren mussten.


September

Bei der Bundestagswahl verlieren CDU und SPD in historischen Dimensionen. Die AfD wird drittstärkste Partei. Die etablierten Parteien und Medien sind nach wie vor unfähig zu jeglichem Ansatz von Selbstkritik. Lieber diffamieren sie die AfD und ihre Wähler in gewohnter Weise, Margarete Stokowski fordert gar verklausuliert zu Gewalttätigkeiten auf. Sigmar Gabriel schießt ein Eigentor, wenn er salbadert, mit der AfD säßen zum ersten Mal seit 1945 wieder Nazis im Bundestag.
Die SPD hat jedenfalls schon die Lösung für ihr desaströses Abschneiden: Die Partei müsse mehr für Frauen tun. Ansonsten sind natürlich nur andere an allem schuld. Vor allem Männer. Schön auch ein Interview mit Andrea Nahles: Die Interviewerin hackt hartnäckig darauf herum, dass noch nie eine Frau Fraktionsvorsitzende war. Dass noch nie eine kandidiert hat, irritiert sie dabei nicht. Elke Ferner, Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, fordert gleich die Abschaffung der Demokratie: Sie will einen Quotenzwang im Wahlrecht. Die völlige Abkoppelung von der Wirklichkeit ist symptomatisch für das politische und mediale Establishment.

Aber die eigentlichen Entscheidungen treffen ohnehin nicht mehr die Parlamente, sondern Akteure, die sich jeder demokratischen Kontrolle entziehen.

Bertelsmann, beispielsweise, übt einen großen Einfluss auf die Politik in Deutschland und speziell in NRW aus. Eine Anfrage der Piraten bringt ans Licht, in welchem Ausmaß es Treffen zwischen Regierungsbeamten und Bertelsmann gegeben hat und dass vier von fünf Bürgeranfragen nicht mehr die zuständigen Behörden erreichen, sondern bereits vorher von der Bertelsmann-Tochter Arvato erledigt werden.

Hinzu kommt, das Jean-Claude Juncker am liebsten der EU alle Macht der Nationalstaaten übertragen würde.

Die niedersächsische Justizministerin Niewisch-Lennartz (Grüne) erklärt, dass Kritik am Feminismus und Rechtspopulismus für sie ein und dasselbe ist.

Das Theaterstück „Valerie Solanas, Präsidentin von Amerika“ der schwedischen Autorin Sara Stridsberg eröffnet das Osnabrücker Theaterfestival, das unter dem Motto „Macht*Spiel*Geschlecht“ steht. Jens Peters, Festivalleiter und Dramaturg der Produktion, weiß etwaige Kritiker zu beruhigen: Solanas Hasstirade auf die Männerwelt sei nicht nur einfach bierernster feministischer Faschismus, sondern enthalte auch viel Spielerisches, schwarzen Humor, Provokation und Performance. Na, dann.

Die neueste Wortschöpfung zur Abwertung von Männern lautet „hepeating“ und soll eine Situation bezeichnen, in der ein Mann Anerkennung für etwas erhält, was vor ihm bereits eine Frau gesagt hat. Wie schnell sich dieser Begriff verbreite, spräche dafür, dass es ein tatsächliches Problem sei, das Frauen alltäglich begegne, behauptet jemand mit dem Kürzel „lesa“ bei „jetzt.de“ (Partner der Süddeutschen, die kooperieren mit Anne Wizoreks Blog). Nein, du Intelligenzbestie, es spricht lediglich dafür, dass Berufsopfer und mediale Opportunisten wie du sich daran aufgeilen, ihr reaktionäres Geschlechterbild zu bedienen.

Die Staatsanwaltschaft Mannheim möchte ungern ihr eigenes Versagen im Fall Kachelmann näher beleuchten und stellt deshalb die Ermittlungen gegen dessen Falschbeschuldigerin ein.

Beamte in Baden-Württemberg werden gehalten, alles Geschriebene mithilfe eines Microsoft Word Add-Ins auf „geschlechtergerechte Schreibweise“ hin zu überprüfen. Bei „Terroristen“, „Feinden“ und „Nationalsozialisten“ legt das Programm allerdings keinen Wert auf gegenderte Schreibweise, welch Zufall!

Berlins rot-rot-grüner Senat will die sexuellen Präferenzen und die Gesinnung seiner Lehrerschaft herausfinden.

Die Radikalfeministin Kate Millett („Unbeugsam wie ein faschistisches Dekret müssen wir Bisexualität als Schleicheweg betrachten. Ja, sage ich, ja. Ich bin eine Lesbe. Mit letzter Kraft.“) stirbt. Alice Schwarzer behauptet, Millett hätte sich „an das größte Tabu: die innere Komplizenschaft der Unterdrückten, die patriarchale Deformation der Frauen“ gewagt. Und Ulrike Baureithel vom Tagesspiegel feiert sie als eine, die sie „am Glück des vaginalen Orgasmus zweifeln ließ, weil sie uns darüber aufklärte, von welch infernalischer Gewalt der Koitus ist, Zeichen der ganzen elenden patriarchalen Gesellschaft.“

Eine Studie enthüllt, wie weit sich US-amerikanische Universitäten bei Vorwürfen sexueller Übergriffe von demokratischen Grundprinzipien verabschiedet haben: „Fast dreiviertel (73,6%) von Amerikas 53 Top-Universitäten garantieren Studenten nicht einmal die Unschuldsvermutung.“ Trumps Erziehungsministerin Betsy DeVos erlegt den Hochschulen auf, die Rechte Beschuldigter zu achten und zur Rechtsstaatlichkeit zurückzukehren. Feministinnen, die ihre Deutungshoheit dahinschwinden sehen, werfen ihr daraufhin vor, „das Leben von Studentinnen aufs Spiel zu setzen“. Joe Biden, Vizepräsident unter Obama, vergleicht diejenigen, die faire Verfahren wollen, mit Neonazis. Etliche Unis widersetzen sich dem Ansinnen, rechtsstaatliche Standards wiederherzustellen. Die Demokratische Partei hingegen will die Zustände, die DeVos beseitigen will, zum Gesetz erheben.

Auch ein Jahr nach der Wahl hat Hillary Clinton ihre Niederlage immer noch nicht verwunden. Wie das eben so ist bei privilegierten Gören, sucht sie die Schuld überall, nur nicht bei sich selbst, und gelangt dabei zu solch abstrusen Schlussfolgerungen wie: Frauen hätten nur deshalb für Trump gestimmt, weil ihre Ehemänner ihnen dies befohlen hätten. Michelle Obama souffliert: „Frauen, die nicht für Hillary Clinton gestimmt haben, haben gegen ihre eigene Stimme gestimmt.“

Die NASA plant schon seit Jahren eine Mission zum Mars ohne Männer. Wegen der „überragenden Kooperationsfähigkeiten von Frauen“.

In Australien wird die Ausstrahlung eines Spots zum Vatertag unterbunden, weil eine positive Würdigung des Vatertags „zu politisch“ sei.

In Neuseeland verbrennt sich derweil der entsorgte Vater Zdenek „Sid“ Hanzlik vor dem Parlamentsgebäude.

Eine britische Studentin, die auf ihren Freund eingestochen hat, wird laufengelassen, weil sie „zu klug ist, um ins Gefängnis zu gehen.“ Sie beschwert sich jetzt darüber, dass sie nicht mal in einen Club gehen kann, ohne erkannt zu werden.


Oktober

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz tritt in Kraft. Heiko Maas stellt ungefähr fünfzig Mitarbeiter zur Durchsetzung des Gesetzes ab. Gar nicht nötig: Facebook baut bereits seit August eine Zensurinfrastruktur mit fünfhundert Beschäftigten auf. Die EU möchte das NetzDG europaweit einführen, gern auch mit Filterungstechniken, die bereits eine Vorzensur ermöglichen, also der Löschung von Inhalten vor Kenntnisnahme. Und ausgerechnet dieser Heiko Maas erhielt im August von LGBT-Lobbygruppen den Tolerantia-Award. Na ja, da auch Volker Beck 2006 diesen Preis erhalten hat, befindet sich Maas in der richtigen Gesellschaft.

Mit großzügigen Spenden und der Bereitstellung von Minicomputern in Grundschulen baut Google seinen Einfluss in Schulen aus. Besonders SPD-regierte Bundesländer nehmen die Spenden gern an. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Fortbildung von Lehrern mit Google-Programmierplattformen verpflichtend.

Gegen den US-amerikanischen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein werden Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe erhoben, die eine Flut ähnlicher Vorwürfe gegen zahllose Männer insbesondere im Showbusiness nach sich ziehen. Frauen sehen eine willkommene Gelegenheit, um sich zum millionsten Mal als das ewige Opfergeschlecht zu inszenieren, und starten die Twitter-Aktion #metoo sowie die Initiative „KeineKleinigkeit“. Die Feministin Yasmina Banasczuk fordert Männer gar unter dem Hashtag #ichwars zur Selbstbezichtigung und zum devoten Männchenmachen auf, und für diejenigen, die öffentlich zu Kreuze kriechen möchten, gibt es #Howiwillchange. Dabei wird ernsthaft angesichts von #aufschrei und „rape culture“, von Kachelmann und Matratzenmädel so getan, als sei ein Tabu gebrochen worden und als gäbe es „strukturelle Unterstützung“ bei der Vertuschung von Belästigungen. Die Vielzahl der Beiträge beweise das Ausmaß des Problems, wird kolportiert, dabei beweist es nur, wie scharf Frauen auf den Opferstatus sind, wenn schiefe Blicke von vor fünfzig Jahren hervorgekramt werden oder Gwyneth Paltrow und Angelina Jolie die schutzlose, eingeschüchterte Schauspielerin geben.
Sobald allerdings jemand Sexismus von Flüchtlingen thematisiert, wird relativiert und abgewiegelt, gruppenbezogene Menschenverachtung bitte nur gegenüber weißen Männern. Was ist schon die Vergewaltigung einer Joggerin im Park gegen die anzügliche Bemerkung eines weißen Mannes? Katarina Barley, die sich kurz vor der Bundestagswahl noch zu ein paar Lippenbekenntnissen gegenüber Männern durchgerungen hat, zeigt wieder ihr wahres Gesicht und fordert striktere Gesetze, indem sie sinnlos Belästigung, Lohngerechtigkeit und Frauenquote miteinander vermengt. Dass Schauspielersternchen gern „auf den Galas (...) und Events herumlaufen und ihre Möpse irgendwelchen Produzenten unter die Nase halten“ (Nina Proll), wird in einer mediengeilen Gesellschaft zumeist von eben diesen Medien ebenso ausgeklammert wie die Belästigung von Männern, die mehr sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erfahren als Frauen und von ihren Erfahrungen unter #mentoo berichten.

Mit Sexismusvorwürfen können Frauen auch prima von ihren Fehlern und Versäumnissen ablenken, wie die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebili beweist. Sie kommt zu spät zu einer Versammlung der Deutsch-Indischen Gesellschaft, stellt sich dem Veranstalter nicht vor, sondern setzt sich auf einen nicht reservierten Stuhl und erwartet offenbar, erkannt zu werden. Ein ehemaliger Botschafter beginnt die Veranstaltung mit der Bemerkung, dass man anfangen wolle, auch wenn die Staatssekretärin noch nicht da sei, woraufhin Frau Chebili schnippisch mit einem „Die Staatssekretärin ist da und sitzt vor ihnen“ reagiert. Der ehemalige Botschafter versucht, die peinliche Situation mit einem Kompliment zu überspielen („Ich habe keine so junge Frau erwartet. Und dann sind Sie auch so schön.“), woraufhin Frau Chebili nichts Eiligeres zu tun hat, als in Facebook zu posten, sie stünde ob dieses Sexismus „unter Schock“. Schocks wirken sich bei ihr offenbar so aus, wortreich in den sozialen Netzwerken unterwegs zu sein und sexistische Sprüche über Männer auszugießen.

Hillary Clinton jammert immer noch über ihre verlorene Wahl. In einem Buch erklärt sie der Welt, warum alle anderen schuld sind, dass sie nicht Präsidentin wurde. Hetze, Wehleidigkeit und Verschwörungstheorien gehen eine unappetitliche Verbindung ein. Zeitgleich kommt heraus, dass sie die Nominierung ihrer Partei auf unlautere Weise erlangt hat, indem sie die Parteiführung mit hohen Summen aus ihrer Wahlkampfkasse gekauft und dadurch die Kontrolle über Strategie und Personalbesetzungen in der Parteizentrale erhalten hat.

Die Universitäten in den USA, Kanada und Großbritannien drehen immer mehr durch. Im Februar verlangen Studenten der US-Universität Michigan eine weißenfreie Zone. Im März darf ein Student der Plymouth Universität kein Männerrechtsforum einrichten, weil Männer nicht diskriminiert würden. Womit natürlich genau dies bewiesen wäre. An der Universität Arizona bekommt eine schlechtere Note, wer das Wort „mankind“ verwendet. Am Springfield College wird ein Professor offiziell gerügt, weil er es gewagt hat, einen Kurs zum Thema „Männer in der Literatur“ anzubieten. Im Juni wird bekannt, dass an der Rowan University, New Jersey, bereits die Behauptung, das Geschlecht spiele bei Entscheidungen über ein Engagement keine Rolle, als Mikroaggression gilt. Im August wird ein Student der University of Southern California von dritter Seite eines sexuellen Übergriffs gegen seine Partnerin beschuldigt und der Uni verwiesen. Die Partnerin bestreitet den Übergriff, daraufhin erklärt ihr die Uni kurzerhand, sie leide unter dem „battered woman syndrome“, verbietet ihr, über die Angelegenheit zu reden und droht ihr, es würde schlecht für ihren Freund ausgehen, wenn sie ihn noch einmal träfe.
Diesen Monat behauptet eine Matheprofessorin in Illinois, dass Algebra und Geometrie Weißen Privilegien zukommen lassen. In Connecticut möchte eine Professorin Kurse stärker darauf ausrichten, dass Frauen lernen, wie unterdrückt sie sind. Ohne solche Kurse merken sie das nämlich gar nicht. Und eine feministische Dozentin der University of California-Davis mahnt an, die Verknüpfung von Wissenschaft und Wahrheit zu beenden. Währenddessen protestieren schwarze Studenten in Williamsburg, Virginia gegen Meinungsfreiheit, weil dies Unterdrückung durch white supremacy wäre. Dabei können sich die Dauererregten ihre Proteste nur aufgrund ihre eigenen Privilegien leisten, wie eine Studie feststellt.
In Kanada wird im März an der Universität Regina eine Kabine eingerichtet, in der Männer ihre Sünden gestehen und daran arbeiten können, ihr Verhalten zu ändern. Eine Studentin der Universität Ryerson, die in ihrer Hausarbeit darüber schreiben will, dass der Gender Pay Gap ein Mythos ist, wird von ihrer Lehrerin gerügt, sie solle doch bitte nur feministische Quellen verwenden, um derartige Ergebnisse zu vermeiden. In Großbritannien dürfen an der Universität Cambridge lobende Ausdrücke wie „brillant“ oder „scharfsinnig“ nicht mehr verwendet werden, wie im Juni zu erfahren ist. Derartige „männliche Eigenschaften“ würden Frauen abschrecken und ihnen erschweren, Erfolg zu haben. Und seit August wissen wir, dass Fanny Hill aus den Unibibliotheken verbannt wird, weil Studenten nicht ertragen, wie „heteronormativ“ der Roman ist.

Die Frankfurter Buchmesse hat offenbar mit Meinungsfreiheit ein Problem. Der Börsenverein macht schon in Newsletter und Eröffnungsreden Stimmung gegen rechtslastige Verlage (die nicht zum ersten Mal auf der Messe sind, ohne dass es je Ärger gegeben hätte), organisiert eine Demo vor dem Stand eines der Verlage und ermuntert jeden, „gegen ihre Präsenz zu demonstrieren“. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) kritisiert die Messeveranstalter dafür, solche Verlage überhaupt zuzulassen. Die Amadeu-Antonio-Stiftung, die vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels kostenlos einen Stand in direkter Nähe der unerwünschten Teilnehmer bereitgestellt bekommen hatte, mischt auch mit. Aktivisten nehmen die Aufforderung des Börsenvereins beim Wort, stören die Veranstaltungen der betreffenden Verlage, plündern und verwüsten nachts einen der Stände, die Antifa versucht, die Teilnahme Björn Höckes an einer Buchvorstellung zu verhindern. Vor dem Stand des Antaios-Verlags kommt es zu Gewalttätigkeiten linker Aktivisten. Nico Wehnemann, Stadtverordneter in Frankfurt und Funktionär der Satirepartei „Die Partei“, ist einer von ihnen und stilisiert sich später zum Opfer.
Die Medien, darunter der unsägliche Jan Böhmermann, der wie immer eher an narzisstischer Selbstinszenierung als an Aufklärung interessiert ist, berichten größtenteils realitätsverzerrend, schieben die Gewalttätigkeiten den Rechten in die Schuhe, präsentieren das Foto eines aggressiven Mitglieds des linken Black Bembel Blocks als vermeintlichen Nazi und behaupten, Wehnemann sei wegen Protestes „gegen die von der Messe geduldeten Nazis“ zusammengeschlagen worden, und „Dutzende Identitäre“ hätten „Sieg Heil!“-Rufe von sich gegeben. Fotos und eine Videoaufzeichnung, die die Haltlosigkeit der Vorwürfe beweisen, sorgen für halbherzige Distanzierungen. Liebe Linke, so sorgt man für rechte Märtyrer!

Apropos Amadeu-Antonio-Stiftung: Die versucht, missliebige Blogger durch Prozesse mundtot zu machen.

Ein Antifa-Kongress findet beim Deutschen Gewerkschaftsbund statt. „Die Suggestion, beim Antifa-Kongress handele es sich um eine gewaltverherrlichende oder gar gewalttätige Veranstaltung ist absurd und substanzlos“, sagt die Antifa. Es folgt ein Hinweis unter anderem ausgerechnet auf eine Veranstaltung von Andreas Kemper.

Wieder einmal wird versucht, Cassie Jayes The Red Pill zu behindern, diesmal durch die feministische Projektbetreuerin Faridah Shatanawi von der Crowdfundingplattform Startnext. Frau Shatanawi sagt zwar von sich selbst: „Ich bin wahnsinnig neutral“, will aber dem Veranstalter gleichzeitig vorschreiben, wen er zur Aufführung einzuladen habe, weil es nicht angehen kann, dass ein solcher Film ohne feministische Aufsicht gezeigt wird.

In Wien findet die Europäische Lesben*-Konferenz statt. Einige der „Organisator*innen“ haben vergangenes Jahr „an einem tollen Workshop“ teilgenommen, „es war ein magischer Moment. Wir kamen zu der gemeinsamen Erkenntnis, dass alle Lesben bestimmte Formen der Unterdrückung erleben.“

Das Landesverfassungsgericht von Mecklenburg-Vorpommern macht deutlich, welche Farce die Umbenennung der Frauenbeauftragten in Gleichstellungsbeauftragte war: Männer dürfen auch weiterhin weder für ein entsprechendes Amt kandidieren noch auch nur eine Gleichstellungsbeauftragte wählen. In der Zeit rechtfertigt die feministische Verfassungsrechtlerin Anna Katharina Mangold das Urteil mit Begründungen, die unfreiwillig die Doppelmoral der Politik erhellen: „Dabei stellt das Grundgesetz explizit klar, dass es nicht ausreicht, rein formal Männer und Frauen gleich zu behandeln (...). Sie müssen auch tatsächlich die gleichen Chancen bekommen.“ Schön auch dieser Satz: „Die Benennung der Gleichstellungsbeauftragten hat verschleiert, dass es in Wahrheit darum geht, Frauenbelange zu schützen.“

Kampf gegen das Doppelresidenzmodell. Der Deutsche Kinderschutzbund, die Deutsche Liga für das Kind und der einschlägig bekannte Lobbyverein VAMV veröffentlichen eine gemeinsame Erklärung, in der mit fadenscheinigen Argumenten alles getan wird, um das Modell zu diskreditieren.

Pro Quote Bühne fordert die Theater auf, in der nächsten Spielzeit fünfzig Prozent Regisseurinnen zu engagieren.

Dabei propagieren doch bereits jede Menge devoter Männer den Femofaschismus im Theater, beispielsweise „das bewährte Regie-Duo“ Tom Kühnel und Jürgen Kuttner am Deutschen Theater Berlin mit „Feminista, Baby“, das auf Valerie Solanas’ SCUM-Manifest beruht, nach „Nachtkritik“-Autorin Elena Philipp „ein radikal-rotziger feministischer Text von satirischer Schärfe“. Mit Songs, damit zur geforderten Vernichtung der Männer getanzt werden kann.

Das Bundesverfassungsgericht erklärt in einem Urteil, dass es diskriminierend sei, wenn das Personenstandsgesetz nur die Eintragung männlich / weiblich / ohne zulässt. Stattdessen müsse die Möglichkeit geschaffen werden, einen weiteren „positiven Geschlechtseintrag“ zuzulassen. Von einer notwendigen „Revision des tradierten normativen Geschlechterbildes von Mann und Frau“ ist die Rede. Die Kampagnengruppe „Dritte Option“, die das Ganze vorantreibt, behauptet: „Endlich ist auch durch das Bundesverfassungsgericht anerkannt worden, dass es mehr Geschlechter gibt als Mann und Frau.“ Offenbar soll das Urteil als Türöffner fungieren, um die Genderideologie des Konstruktivismus gesetzlich zu verankern. Vermutlich handelt es sich dabei um ein abgekartetes Spiel zwischen Verfassungsgericht und Politik.

Die Unesco wird von feministischen und islamistischen Seilschaften beherrscht, die u. a. Genderthemen massiv vorantreiben.

In Uruguay wird Mord an Frauen als besonders schwere Straftat eingestuft.

In Frankreich wird mit sofortigem Bußgeld belegt, wer einer Frau hinterherpfeift.

Und in einer Bar in Tel Aviv bekommen Frauen, die behaupten, gerade ihre Tage zu haben, 25 Prozent Rabatt auf ihre Getränke. Prost!


November

Unter #metoo geht die Hetzjagd auf Prominente weiter und schafft ein Klima des McCarthyismus. Kevin Spacey steht wegen eines Vorfalls unter Verdacht, der dreißig Jahre zurückreicht, seine Karriere ist damit zu Ende. Ob ein Beschuldigter wirklich schuldig ist, wird nicht abgewartet, es reicht schließlich, dass er ein Mann ist. Ganz abgesehen davon, dass auf diese Weise Erpressungen Tür und Tor geöffnet wird. Wie kann man angesichts der Tatsache, dass Männer systematisch aufgrund bloßer Anschuldigungen von Frauen existenziell vernichtet werden, noch das Märchen vom Patriarchat aufrechterhalten? Den ersten Selbstmord im Zuge der Kampagne begeht der britische Minister Carl Sargeant. Pervers: Anscheinend ist #metoo überhaupt nur entstanden, um die Karriere der Erfinderin des Hashtags, Alyssa Milano, zu befördern und aus Rivalität zu Rose McGowan, die Harvey Weinstein als Erste einer Vergewaltigung beschuldigte. Aber im Grunde geht es bei geduldeten sexuellen Übergriffen von Menschen in Machtpositionen ohnehin eher um Korruption als um Missbrauch. In den USA wird die Debatte dazu benutzt, um Feministinnen noch mehr Macht zu verschaffen: Beschuldigte Abgeordnete sollen als Sühne eine feministische Nachfolgerin aufbauen.
Für eine weitere Eskalation sorgen vor allem drei Personen. Carolin Würfel nimmt „Geschichten, die sich Frauen flüsternd untereinander weitergeben, aber nie laut aussprechen“, zum Anlass, um Berliner Künstler zu verdächtigen, Sexualdelikte begangen zu haben – ohne Beweise und ohne Namensnennung, also indem sie bewusst in Kauf nimmt, dass auch Unschuldige in Verdacht geraten. Offenbar ein Rufmord, der jeglicher Substanz entbehrt, denn Carolin Würfel, von der Justiz zu den angeblichen Vorfällen befragt, beruft sich auf das Zeugnisverweigerungsrecht. Jakob Augstein applaudiert ihr und redet sich ein, in der Debatte wäre den Befürchtungen der Männer vor Falschbeschuldigungen viel Raum gegeben worden. Unter expliziter Bezugnahme auf Horst Arnold und Jörg Kachelmann wünscht er sich Männer in Angst. Dass ausgerechnet ein verwöhntes Millionärssöhnchen wie Augstein, der von Gewaltfantasien besessen zu sein scheint wie man beim G20-Gipfel sehen konnte („Der Preis muss so in die Höhe getrieben werden, dass niemand eine solche Konferenz ausrichten will“) bzw. Gewalt verharmlost wie bei den Vorfällen Silvester 2015 („Ein paar grapschende Ausländer und schon reißt bei uns der Firnis der Zivilisation“), dass also ausgerechnet jemand wie er, der aus einer privilegierten Position heraus agiert, leichtfertig Kollateralschäden in Kauf nimmt, gehört mit zum Widerlichsten, was die Sexismusdebatte hervorgebracht hat. Seine Schwester im Geiste ist die Journalistin Emily Lindin, die der Ansicht ist, die Überwindung des Patriarchats sei es wert, das Leben unschuldiger Männer zu zerstören. Das ist in ihrer kranken Verdrehung der Realität „a price I [!] am willing to pay“.
Bei so viel Selbstgerechtigkeit, Heuchelei und Doppelmoral darf Heiko Maas nicht fehlen: „Kein sexueller Übergriff darf straflos bleiben. (...) Wir brauchen daher ein gesellschaftliches Klima, in dem sich keine Frau fürchten muss, Taten und Täter namhaft zu machen.“ Eine derartige Hysterie geht leicht nach hinten los: Sanitäter zögern mittlerweile, Frauen Erste Hilfe zu leisten aus Furcht, wegen sexueller Belästigung belangt zu werden. Dass dagegen die sexuelle Belästigung von Männern bei denen, die angeblich für ein progressives Geschlechterbild stehen, nur Spott hervorruft, ist keine Überraschung.

Wo wir gerade dabei sind: Das Urteil gegen Falschbeschuldigerin Gina-Lisa Lohfink ist rechtskräftig.

Frankreichs Ministerpräsident Emmanuel Macron erklärt die Gleichheit von Mann und Frau zur vorrangigen „nationalen Aufgabe“ und erfindet den Straftatbestand „sexistische Beleidigung“.

Das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit knapp einer Million Euro unterstützt, soll im Projekt Reverse Antifeminismus erforschen und Handlungsstrategien gegen unerwünschte Kritik entwickeln, weil Widerspruch gegen die herrschende Ideologie Pluralität und Demokratie gefährde. Noch bevor das Projekt beginnt, steht das Ergebnis bereits fest. Mangelnde Selbstreflexion ist noch das Geringste, was man Annette Henninger, feministische Spezialistin für Frauenförderung einer Gender-Studies-Hochschuleinrichtung und Nutznießerin des Professorinnenprogramms, vorwerfen kann.

In Schweden muss Judith Butler in die Literaturliste eines Seminars über die konservative Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft aufgenommen werden, auch wenn sie nichts mit dem Thema zu tun hat.

Für all die Powerfrauen, die von den bösen Männern daran gehindert werden, sich zu profilieren, gibt es jetzt eine Frauen-Empowerment-App, die einer Frau in einem Meeting rät, was sie jetzt doch einfach mal sagen sollte, und anschließend misst, wie lange sie gesprochen hat.

In der Frankfurter Erklärung von ARD und ZDF, die nichts mit der gleichnamigen Erklärung zur Gleichstellung zu tun hat, beschweren sich die Öffentlich-Rechtlichen bei ihren „ZeitungskollegInnen“, dass diese sie „als Staatsfunk bezeichnen und uns damit unterstellen, dass wir uns politisch steuern lassen. (...) Wir fragen uns, warum Sie mit solchen Äußerungen unsere Arbeit verunglimpfen und sich damit selbst in die Nähe von Rechtspopulisten stellen.“ Merke: Kritik an der Staatsnähe von ARD und ZDF ist automatisch Rechtspopulismus, obwohl die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse selbst davor warnt, „den Versuch der Einflussnahme auf die Berichterstattung des ZDF zu verharmlosen“. Anja Reschke findet, dass die Glaubwürdigkeitskrise der Medien „eigentlich eine Demokratiekrise“ sei und findet es unbegreiflich, dass sich „der Gedanke, dass Medien irgendwie gesteuert werden“, derart ausgebreitet hat. Dass eine SPD-Pressesprecherin Mitglied im Vorstand des Journalistenverbands ist, zeugt allerdings auch nicht gerade von Staatsferne.

Amazons Sprachsteuerungsgerät Alexa, dem bereits unterstellt wurde, das Konzept unterwürfiger Frauen zu verstärken, trägt in Wahrheit seinen Teil zur allgemeinen Gehirnwäsche bei, indem es Feminismus und diverse andere linksradikale Einstellungen glorifiziert („Ja, ich bin Feministin wie jeder, der die Ungleichheit zwischen Mann und Frau in der Gesellschaft überwinden will.“) und behauptet, es gäbe viele Geschlechter jenseits von Mann und Frau. Dass ein Kind, das nach einem Lied aus einer Gutenachtgeschichte fragt, Pornoantworten bekommt, mag Zufall sein oder auch nicht.

Google, Facebook und andere Technologieriesen planen mithilfe von Algorhythmen unerwünschte Ansichten aufzuspüren und zu löschen. Google hat bereits eine Koalition von Mainstreammedien zusammengebracht, die darüber entscheiden sollen, welche Informationen durchgelassen werden und welche nicht, und sorgt dafür, dass Seiten wie Russia Today in der Rangfolge abfallen. Bei Youtube, das zu Google gehört, können siebzig Prozent unliebsamer Inhalte binnen acht Stunden nach dem Upload identifiziert und gelöscht werden. Die Anzahl der Zensoren soll auf zehntausend erhöht werden, darunter eintausendfünfhundert allein für Deutschland.

Die EU baut eine Behörde zur Überwachung und Sperrung von Falschnachrichten auf. Die bereits beschlossene Verordnung, nach der Verbraucherschutzbehörden auch ohne richterliche Zustimmung Webseiten sperren dürfen, ergänzt den Zensurapparat.

Wie tolerant diejenigen wirklich sind, die Diversität wie eine Flagge vor sich hertragen, zeigt sich am Beispiel des Buchs „Beißreflexe“, in dem feministische und LGBT-Aktivisten den aktuellen Zustand von Gender-Studies und queerer Politik kritisieren. Hassmails und Absagen ihrer Vorträge sind die Folge. Judith Butler höchstselbst äußert sich zusammen mit Sabine Hark in der Zeit. Auf Twitter und in Blogs wird verbreitet, es handele sich um einen Angriff homosexueller Nationalisten á la Milo Yiannopoulos. Auf der queeren Buchmesse in Kreuzberg darf das Buch nicht gezeigt werden.

Aber was will man erwarten, wenn es die Herrschenden mit ähnlich rabiaten Methoden vormachen. Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) will verhindern, dass der Journalist Ken Jebsen den „Kölner Karlspreis für engagierte Literatur und Publizistik“ verliehen bekommt. Dazu versucht er, den Betreiber des Kinos Babylon, in dem die Verleihung stattfinden soll, einzuschüchtern. Argumente gegen Jebsen hat er nicht, nur die übliche Diffamierung eines Andersdenkenden als rechts. Bei der Preisverleihung im Dezember, zu der Jebsen selbst nicht erscheint, wird von beiden Seiten demonstriert. Die Selbstgerechten geben wie immer ein schlechtes Bild ab, weil sie, ebenfalls wie immer, keine Argumente haben und lieber dem Empörungskult huldigen, als sich inhaltlich auseinanderzusetzen. Höhepunkt des Ganzen sind öffentliche Aufrufe zur Gewalt gegen Jebsens Familie.

Auf dem Spiegel-Online-Ableger Bento versucht Linguistikprofessor Anatol Stefanowitsch, bestimmte Worte mit einem Tabu zu belegen, um Kritik an den Herrschenden unmöglich zu machen, etwa indem er behauptet, wer das Wort „Lügenpresse“ gezielt benutze, bediene sich am Gedankengut der Nazis. Dabei mischt er wirr Worte, Ideen und Tatsachen bzw. deren Leugnung und argumentiert auf eine Weise, die man nur perfide nennen kann.

Die lesbisch verpartnerte Berliner Vize-Polizeipräsidentin Margarete Koppers, die auch schon mal Urkundenfälschung betreibt und mittelbar den einen oder anderen Toten auf dem Gewissen hat, will, dass in der Polizei mehr Diversität herrscht, und fördert dadurch die Unterwanderung der Berliner Polizei durch Bewerber aus kriminellen arabischen Familienclans. Wie immer werden für alle außer weißen Männern die Anforderungen gesenkt. Eine Praktikantin mit Migrationshintergrund kopiert heimlich Fahndungsunterlagen einer arabischen Großfamilie und leitet sie weiter.
Die Politik interessiert sich mehr für die „Lebensrealitäten transgeschlechtlicher Menschen zwischen 1945 und 1980“ als für die Missstände, und für einen Journalisten, der nicht ganz unvoreingenommen sein dürfte, sind alle, die die Zustände kritisieren, rechte Hetzer. Jetzt soll Koppers Generalstaatsanwältin werden.
Auch die linksradikale Szene hat offenbar ihre Informanten innerhalb der Polizei, denn ein Jan Zimmermann, der sich „gegen das beschissene Patriarchat“ für eine „feministisch-emanzipatorische linke Liste“ engagiert („Nennt mich doch bitte in Zukunft Jana“) und seine Finger auch in der Besetzung des soziologischen Instituts der Humboldt-Uni zwecks Wiedereinstellung des Stasi-Mitarbeiters Andrej Holm drin hatte, warnt vor Hausdurchsuchungen im Zuge der G20-Ermittlungen.

Das dem Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) unterstellte Landesamt für Verfassungsschutz stellt die Telefonüberwachung von Linksextremen nach den Krawallen zum G20-Gipfel in Hamburg ein. „Möglicherweise haben bestimmte an der Regierung beteiligte Parteien kein Interesse daran, dass Linksextremisten überwacht werden“, sagt ein Insider.

Richter und Staatsanwälte erklären, dass das Rechtssystem in Berlin zusammengebrochen ist, Anklagevorwürfe werden meist runtergekocht, um beim Amtsgericht anklagen zu können. Und wenn jemand auf der Straße eingreift, wenn ein Migrant anscheinend ein Fahrrad klauen will, genügt dessen Angriff „Du Nazi“, um die Passanten auf seiner Seite zu haben. Den Politikern ist das egal, Berlins Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) wiegelt ab: Solche Zustände seien ja nichts Neues. Brauchtum, eben. Die Piraten im Bezirksparlament Friedrichshain-Kreuzberg wollen dafür mit einem Denkmal den typischen „afrikanischen Park-Drogendealer“ ehren.

Im Bonner Klimasekretariat der UN wird die Stelle einer Frauenbeauftragten eingerichtet, die darauf achten soll, dass der Anteil weiblicher Delegierter bei künftigen Klimakonferenzen erhöht und die Frauenquote eingehalten wird.

Manuela Schwesig kritisiert Martin Schulz: „In unserem Leitantrag findet sich bislang nichts zu dem Versprechen, dass die SPD weiblicher werden muss.“ und verlangt eine Stabsstelle für Gleichberechtigung im SPD-Haus und „Fortbildungen zum Thema Gender“. Katarina Barley hängt sich natürlich gleich an ihre Kumpanin dran und mahnt mehr „Sensibiliät für Geschlechterfragen“ an. Die Partei habe viele gute Frauen, das müsse sich in den Spitzenpositionen widerspiegeln. Elke Ferner erwartet ebenfalls in diesem Bereich „schnelle Bewegung“. Was anderes erwartet man von einer Partei, bei der 0 Prozent Männeranteil als erfolgreiche Gleichstellung gilt wie in Treptow-Köpenick, wo Bürgermeister Oliver Igel (SPD) erklärt, einen Männerförderplan brauche sein Bezirk nicht, obwohl er zugibt, dass in seiner Abteilung ausschließlich Frauen als Amtsleiter arbeiten.

Die JuSos sind mit anderen Dingen beschäftigt: Sie wollen feministische Pornos in den Öffentlich-Rechtlichen durchsetzen.

Klar, dass man sich bei so vielen wichtigen Themen nicht um Nebensächlichkeiten kümmern kann. Bei Obdachlosen handelt es sich in erster Linie bloß um weiße Männer, warum sich also über die den Kopf zerbrechen. Die Altparteien bleiben auch bei Beginn des Wintereinbruchs untätig, obwohl die hohe Zuwanderung die Situation für die Betroffenen verschärft. Die Betreiber von Berliner Unterkünften erhalten pro Kopf und Nacht 15.- Euro, wenn sie einen Schlafplatz für Obdachlose zur Verfügung stellen, hingegen 50.- Euro, wenn sie dies für einen Flüchtling tun. Mehrere Städte in NRW lehnen das Angebot einer Firma ab, die bereit ist, kostenlos beheizbare Schlafcontainer zur Verfügung zu stellen, aufzubauen und einzurichten. Zu viel Aufwand. Das Retten von Männerleben erfordert zu viel Aufwand.

Obwohl mehr als sechzig Wissenschaftler, Professoren und Vertreter aus Zivilgesellschaft und Familienverbänden für eine grundlegende Reform des Familienrechts plädieren, lehnen bei den Jamaika-Koalitionsverhandlungen sowohl Union als auch Grüne einen Vorstoß der FDP ab, das Doppelresidenzmodell für Scheidungskinder zur Regel zu machen. Trotzdem bricht bei den Mütterinitiativen Panik aus, da nun zum ersten Mal eine etablierte Partei eine Wende im Sorgerecht vertritt. Die Initiative MIA macht dagegen mobil, betreibt Rosinenpickerei beim  Zitieren von Studien und greift dann auch noch eine heraus, die das Gegenteil von dem beweist, was MIA behauptet. Dabei sprechen sich nahezu sämtliche Studien seit vier Jahrzehnten für das Doppelresidenzmodell aus. Gerade wurde wieder einmal der Wert dieses Modells für Kinder hervorgehoben, selbst dann, wenn die Situation zwischen den Eltern konfliktbeladen ist.

Die Richterin in einem Prozess gegen eine Frau, die ihre Tochter entführt hatte, obwohl der Vater das alleinige Sorgerecht besaß, weist auf kriminelle Strukturen hin, beispielsweise auf die zweifelhafte Rolle der Deutschen Botschaft, die auch in einem weiteren Fall von Kindesentziehung unrechtmäßige Dokumente ausgestellt hat. Und der Anwalt des Nebenklägers weist auf die dubiose Mithilfe eines Berliner Müttervereins hin. Welcher Verein könnte da wohl gemeint sein?

Unicef macht in seiner Kampagne #EndViolence die Thematisierung des Kindesmissbrauchs vom Geschlecht abhängig.

Die Jamaika-Koalitionsverhandlungen scheitern. Für Cem Özdemir (Grüne) liegt das, na klar, am Testosteron: „Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn die FDP nicht so eine Männertruppe wäre.“

Gleichstellungsbeauftragte und AStA der Uni Göttingen sorgen dafür, das Bilder der Ausstellung „Geschmacksache“ wegen des Vorwurfs des Sexismus entfernt werden.

Aber an den Unis werden ohnehin nur noch Banalitäten skandalisiert. Medienwissenschaftler Norbert Bolz: „Man darf nicht vergessen, dass Universitäten Biotope der Weltfremdheit sind. Nirgendwo kann man intellektuell so losgelöst von der Wirklichkeit argumentieren.“ Denn die Universität ist nicht länger ein Raum kritischen Denkens, sondern ein neues Zuhause, in dem sich Studenten wie Mieter bei der Hausverwaltung beschweren können, wenn ihnen etwas nicht passt. Tatsache ist: Der linksradikale Feminismus hat sich so weit von der Realität entfernt, dass es nicht mehr möglich ist, Feministen zu persiflieren. Die können das selbst am besten.


Dezember

Im Zuge der Sexismusdebatte #metoo sind bereits einundfünfzig Männer auf bloßen Verdacht hin gefeuert worden oder haben unter dem Druck von selbst aufgegeben, bevor eine Untersuchung zu einem Ergebnis gekommen wäre. Wer die Hysterie als Hexenjagd bezeichnet, macht Täter zu Opfern und gesteht damit praktisch seine Schuld ein, findet Dummschwätzer Sascha Lobo. Nachdem das Time-Magazin die #metoo-Bewegung zur „Person des Jahres“ kürte, werden nun auch „übergriffige Kunstwerke“ verfolgt.

Die Schweizer Sozialdemokraten fordern eine Beweislastumkehr bei Vorwürfen sexueller Belästigung. Es würde reichen, dass die betreffende Person die Übergriffe glaubhaft machen kann, es läge am mutmaßlichen Täter, seine Unschuld zu beweisen.

In Schweden gilt künftig jeder Sex, auch unter Ehepartnern, ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung als Vergewaltigung. Nach überzogenen Medienberichten sieht sich die schwedische Botschaft genötigt richtigzustellen: „Eine schriftliche Einverständniserklärung ist nicht erforderlich.“ Wie man anders eine ausdrückliche Zustimmung nachweisen soll, verrät die Botschaft hingegen nicht.

Angelina Jolie und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg finden, dass es in vielen Kriegsgebieten gefährlicher sei, eine Frau zu sein als ein Soldat, und fordern, die Nato müsse oberster Beschützer der Rechte der Frauen sein.

Und während jedes Wehwehchen einer Frau einen millionenfachen Aufschrei zur Folge hat, haben Feministinnen immer schon zu verhindern gewusst, dass Männern in Not geholfen wird.

Es gibt eben Wichtigeres. Zum Beispiel die Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, nach der Frauen diskriminiert würden, weil sie beim Friseur, in der Reinigung, in Drogerie und Supermarkt mehr bezahlen müssten als Männer. Erstellt wird die Studie von Maria Wersig, die „Gender Kompetenz“ an der Freien Universität Berlin studiert hat und sicher gaaaanz wertneutral forscht. Nicht nur, dass sie ihre eigenen Vorgaben nicht begreift (Dürfen baugleiche Rasierer in pink für Frauen teurer angeboten werden? – Wenn die baugleich sind, wo liegt da die Diskriminierung? Warum greifen Frauen dann nicht einfach zum billigeren Modell?), sie unterschlägt auch sämtliche Informationen ihrer eigenen Untersuchung, die das Gegenteil von dem beweisen, was mit Brachialgewalt als Ergebnis dieses Machwerks herauskommen soll. Und Sandra Stalinski verbreitet diesen ideologischen Schwachsinn mitsamt weiterer Lügen in der Tagesschau.

Während Belanglosigkeiten wie diese endlose Aufmerksamkeit auf sich ziehen, gehen die wirklichen Skandale nahezu unter. In Großbritannien halten Polizisten zwei Jahre lang Beweise zurück, die einen wegen Vergewaltigung beschuldigten Studenten entlasten, darunter Hunderte von Textnachrichten des angeblichen Opfers, in denen sie ihn bedrängte, Sex mit ihr zu haben. Die Polizei behauptete, die Nachrichten seien „irrelevant“ und „zu persönlich“, um sie den Verteidigern zur Kenntnis zu bringen, und musste erst vom Richter dazu gezwungen werden. Ein solches Verhalten hat offenbar Methode, stellt der Parlamentarier Nigel Evans fest, der selbst schon mal fälschlich der Vergewaltigung beschuldigt wurde. Tatsächlich gibt die Polizei auch in einem anderen Fall entlastende Informationen nicht weiter. Scotland Yard kündigt daraufhin eine Untersuchung an.
In den USA hat die Feminisierung der Justiz einen ähnlichen Verlust fairer Verfahren zur Folge. Kein Wunder, dass ein Ratgeber nötig ist, der junge Männer davor warnt, zu schnell mit unbekannten Frauen oder jemanden mit sexuellen Problemen intim zu werden. Und auch von Frauen, die Umgang mit Radikalfeministinnen pflegen, sollte man besser die Finger lassen, da diese einvernehmlichen Sex häufig als Vergewaltigung ansehen. Angesichts der Tatsache, dass sich Falschbeschuldigerinnen im Gegensatz zu den Männern, die sie der Vergewaltigung bezichtigen, hinter einem Schleier der Anonymität verstecken können, fordert ein britischer Rechtsanwalt ein öffentliches Register solcher Frauen.

In Deutschland kann man übers Internet ein Übungsset zur Beschneidung von Jungen erhalten. Alle Nichtmediziner, die sich dazu berufen fühlen, kleine Kinder zu verstümmeln, können hier schon mal herumprobieren. Die AfD stellt einen Antrag zum Verbot männlicher Beschneidung, und weil es nun mal die AfD ist, behauptet Severin Weiland auf Spiegel Online, dies richte sich gegen jüdische und muslimische Kinder. Wie krank muss man eigentlich sein, um die körperliche Unversehrtheit von Kindern als ein gegen sie gerichtetes Ansinnen zu interpretieren? An alle Gefühlskrüppel, die bereit sind, für den Erhalt ihrer Ideologie über die Leichen von Kindern zu gehen: So sieht die Realität der Genitalverstümmelung aus!

Feministinnen, die es gewohnt sind, ungehemmt auf Facebook ihren Hass auf Männer auskotzen zu können, werden gelöscht und erkundigen sich fassungslos, warum um alles in der Welt eine so harmlose Äußerung wie „Männer sind Abschaum“ denn gegen Gemeinschaftsstandards verstoße. Als Problem wird identifiziert, dass die Moderatoren nicht einsehen können, ob Inhalte von einer schwarzen queeren Frau oder einem weißen heterosexuellen Mann gepostet werden, denn das scheint offenbar entscheidend für die Frage zu sein, ob eingegriffen werden soll oder nicht. Aber die Schlussfolgerung einiger herz- und hirntoter Feministinnen ist natürlich: „Facebook bringt Frauen total zum Schweigen.“

Das Genderlager veranstaltet einen bundesweiten Aktionstag, um „über Leistungen und Ergebnisse der Geschlechterforschung“ zu informieren und ihre Kritiker zum Schweigen zu bringen. Dieser Plan geht nach hinten los, die Genderisten sind nicht in der Lage, den Nutzen ihrer Ideologie zu belegen, es mehrt sich daher die Kritik. Ungeachtet dessen propagiert die Amadeu-Antonio-Stiftung, Kritik am Genderismus sei das, was den Rechtspopulismus zusammenhalte. Ach je!

Der Duden-Verlag veröffentlicht das Buch „Richtig gendern“, das laut Eigenauskunft dabei helfen soll, eine gendergerechte Sprache zu etablieren, wie sie die moderne Gesellschaft einfordere. Das Neue Deutschland ist begeistert: „Der Ratgeber ist dringend notwendig, denn die Zahl der Geschlechter hat zugenommen.“

Alice Schwarzer und Judith Butler beharken sich und ringen um die Deutungshoheit.

In Großbritannien wird bereits das Kinderfernsehen durchgegendert: Da Bob, der Baumeister, ein Mann ist, wird die Sendung aus dem Programm genommen.

Die Intendanten der ARD beschließen, die Diversität im Programm zu fördern. Und als Erstes – na klar – wollen sie den Anteil weiblicher Protagonisten steigern. Und darauf achten, dass bei den dargestellten Berufsfeldern von Protagonistinnen die Realität besser abgebildet wird. Ja, was denn nun?

Nachdem Nicola Baumann Kosten in Millionenhöhe verursacht hat, um als Astronautin für einen Weltraumflug ausgebildet zu werden, überlegt sie es sich doch anders: „Ich möchte weiterhin Astronautin werden, aber dieser Weg ist einfach nicht der richtige für mich. Die Initiative und ich passen nicht zusammen.“ Besonders freuen werden sich diejenigen, die dafür gespendet haben. Schön, wenn frau das Privileg hat, ihre Befindlichkeiten über alles stellen zu können, ohne dass sie für den Schaden, den sie verursacht hat, aufkommen müsste.

Eine Femen-Aktivistin beschwert sich darüber, dass jeder ihre Nacktbilder im Internet sehen kann.

Zwar ist der Bundestag fast drei Monate nach der Bundestagswahl immer noch nicht handlungsfähig, aber um die Diäten zu erhöhen, reicht’s noch.

Thomas de Maizière will die Industrie verpflichten, Hintertüren in allen digitalen Geräten zu schaffen, um Lauschangriffe zu ermöglichen. Außerdem will er eine Ermächtigung für die Sicherheitsbehörden, im Bedarfsfall private Computer herunterzufahren.

Nach der hessischen Extremismusklausel kann der hessische Verfassungsschutz Demokratievereine durchleuchten, um sicherzugehen, dass mit Geldern gegen Rechtsextremismus keine Leute gefördert werden, die selbst extremistische Einstellungen haben. Es hagelt Kritik, auch hier mischt wieder, sicher nicht ganz uneigennützig, die Amadeu-Antonio-Stiftung mit.

Der sächsische Verfassungsschutz stellt fest, dass Frauen in der linksextremistischen Szene an führender Stelle aktiv sind.

Der Verfassungsschutz von NRW wiederum warnt, dass auch bei den Salafisten die Frauen nachrücken. Nicht nur bilden sie die besseren Seilschaften, sie können auch ihre Kinder besser indoktrinieren.

Facebook löscht nicht nur auf Maas’ Geheiß, sondern auch auf Anordnung der US-amerikanischen und israelischen Regierung.

Der Rockstar Morrissey wagt es, ein eigene Meinung zu haben (den Brexit zu befürworten, zu Nachrichten-Abstinenz aufzurufen, Angela Merkels Flüchtlingspolitik zu kritisieren), schon fallen die Medien mit den üblichen inhaltsleeren Schlagworten („Verschwörungstheoretiker“) über ihn her.

Die Bürgermeisterin von New Brighton, Minnesota, eine fanatische Anhängerin der white-privilege-Bewegung bekommt fast einen Heulkrampf, als sich nicht jeder von ihr beleidigen lässt. Allerdings ist Weißenhass allgemein verbreitet, auch das Urban Dictionary macht da keine Ausnahme.

Weihnachten naht, Zeit für ein paar zeitgemäße Warnungen. Die Polizei von Nordirland erklärt, dass ein Kuss unter einem Mistelzweig eine Vergewaltigung darstellt. Und Feministinnen wie Anita Sarkeesian sind sich einig, dass Weihnachtslieder zur Vergewaltigungskultur beitragen, indem sie „Frauen zu Erfahrungen drängen, die sie nicht wollen, für die sie nicht bereit sind oder die sie nicht interessieren.“ Auch der Weihnachtsmann bekommt sein Fett weg.



Und sonst? Frauke Petry verlässt nach der Bundestagswahl die AfD. Frank-Walter Steinmeier (SPD) wird Bundespräsident. Sigmar Gabriel (SPD) wird Außenminister. Referendum in der Türkei: Der Staat wird zu einem Präsidialsystem umgebaut. Der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel wird in der Türkei verhaftet. Emmanuel Macron wird französischer Staatspräsident. Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien. In Simbabwe wird Präsident Robert Mugabe gestürzt. Nordkorea meldet den erfolgreichen Test einer Wasserstoffbombe. In Las Vegas kommt es während eines Countrykonzerts zu einem Massenmord an den Zuschauern. Air Berlin meldet Insolvenz an. US-Präsident Trump erklärt Jerusalem zur Hauptstadt Israels. Fipronil-Skandal um Insektengift in Eiern. Streit um Glyphosat. Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg. Helmut Kohl, Roman Herzog, Tom Petty, Chuck Berry, Al Jarreau und der Kameramann Michael Ballhaus sterben. 




Weitere Jahreschroniken: 1995. 2012. 2013. 2014. 2015. 2016.

Entwicklungen und Zusammenhänge erkennt man am besten, wenn man den Blick aufs große Ganze richtet und sich nicht in Details verliert. Die Jahreschroniken dienen dazu, sich einen schnellen Überblick über die Ausbreitung des Feminismus’ und die daraus resultierenden Folgen vor allem in Politik, Justiz und medialer Gehirnwäsche innerhalb Deutschlands zu verschaffen. Hinzu kommen relevante Einflüsse aus dem Ausland, in der Regel aus den USA. Nebenkriegsschauplätze, alltägliches Männerbashing oder Grabenkämpfe innerhalb der Filterblase Männerbewegung spielen daher keine Rolle. Ergänzungen, insbesondere aus Österreich und der Schweiz, sind willkommen.


Kommentare:

  1. Hallo Gunnar,

    danke für diesen informativen Jahresrückblick! Was auch in diesem Jahr alles wieder an Unsinn verzapft wurde...

    Viele Grüße, Nick

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  2. Ja, alles sehr traurig, mit Vollgas gehts auf den Abgrund zu, während noch immer fast alle applaudieren und die Männer, wie seit 100 Jahren, nichtmal Zähne zeigen, erst recht keinen Widerstand.
    Wie ist der letzte Satz vom Februar zu verstehen?
    1: Das Grundgesetz ist kein Wünsch-Dir-Was-Gesetz, sondern dient der Abwehr des Bürgers gegen den Staat.
    2: Wer meint, Gleichberechtigung sei etwas anderes als Gleichstellung, den muß ich enttäuschen, weil nämlich auch bei ersterem Pflichten und Leistung fehlen. Dieses nette Wörtchen kam ins Grundgesetz, um Frauen von Pflichten zu befreien. Das innerhalb der EU Gleichberechtigung nach Equality und Equal übersetzt wird und damit sogar nach Gleichheit kommt sicherlich nicht ungelegen. Am Ende hängen EU-Vorgaben, die auch die deutsche Gleichberechtigung betreffen, von der Einstellung und Tagesform der Dolmetscher und Übersetzer ab.
    Gleichberechtigung hört sich außerdem schöner an und jeder kann sich was anderes darunter vorstellen.
    Ergo: Wer gleiche Rechte und Pflichten meint, sollte auch Gleiche Rechte und Pflichten sagen.

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    1. Mag sein. Trotzdem ist Gleichstellung das Gegenteil von Gleichberechtigung und somit nicht mal mehr formal richtig.

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  3. Antworten
    1. Ja, so ging's mir während der Wochen des Zusammenstellens auch. Es ist schon eine Quälerei, sich das anzutun ...

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  4. Ach ja, noch eins: der arme Lothar de Maiziere ist der Sachen, derer er hier angeklagt wird, unschuldig. Es handelt sich um Thomas de M. ...

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    1. Oh verdammt ... so was sollte nicht passieren!! Herzlichsten Dank für den Hinweis!

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  5. Nur mal als Ausschnitt:

    Polizeihauptkommissarin Regina Lenders macht in einer Talkshow Sandra Maischbergers deutlich, dass auch für sie so etwas wie Falschbeschuldigung nicht existiert. Die Freilassung eines Unschuldigen findet sie „frustrierend“.

    Die geheime Facebook-Gruppe „Bad Girls Advice“ brüstet sich mit häuslicher Gewalt gegen Männer.

    In Indien gibt eine Ministerin zu, dass sie mehrere der Vergewaltigung verdächtige Männer hatte foltern lassen.

    In den USA wartet ein 19-jähriger auf seine Verurteilung als „sexually violent offender“, weil seine Freundin ihm Fotos von sich in Unterwäsche geschickt hat.


    Schon alleine das kleine bisschen ist so absurd männerfeindlich und die gesamte Medien- und Politiklandschaft tut so also ob so was gar nicht möglich wäre.

    Ich weiß, Opfer-Olympiaden sind Mist, aber was haben wir denn vergleichbares auf Frauenseite?

    Vergewaltigung - Straftat,
    Sexuelle Belästigung - Straftat,
    Lohndiskriminierung - Behauptet, aber nie bewiesen.
    Gläserne Decken - und wenn man die fragt, wie viel Frauen sich BEWORBEN haben, sagen sie lieber nichts.
    Gewalt gegen Frauen - wird überall bekämpft und allem ist es wichtig auch klar zu machen das es dabei um Gewalt gegen Frauen geht, nicht Gewalt gegen Menschen an sich.
    Negative Geschlechterstereotype - Bei Frauen ist es schon eine Frau die kocht, aber wenn Männer entweder Monster oder Loser sind, stört sich da niemand dran.

    Btw.: blogspot und wordpress zeigen falsch geschriebene Wörter oder Wörter die sie nicht kennen an, in dem sie diese unterstreichen:

    https://i.imgur.com/P6KDPAj.png

    Ist bei wordpress auch so.

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    1. Hi Matze,

      danke für den Hinweis, unglaublich.

      Tut mir leid, dass ich deinen Kommentar jetzt erst freischalte, ich war ein paar Tage unterwegs ...

      Viele Grüße

      Gunnar

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  6. Echt starker 'nicht mainstream' Rückblick! Top!

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Vielen Dank für deinen Kommentar. Sobald ich ihn gelesen und geprüft habe, schalte ich ihn frei.
Viele Grüße
Gunnar