Im Aquarium

Im Aquarium

Samstag, 15. Oktober 2016

BMFSFJ, Teil 8: Die Übelste und die anderen

Den Titel der Miss Achtung für die männerfeindlichste Frauenministerin seit Gründung des BMFSFJ erhält, wenig überraschend: Manuela Schwesig. Applaus!

Hier ein Screenshot des Stands von heute.


Für kurze Zeit habe ich ja mit dem Gedanken gespielt, Frau Schwesig so etwas wie die „Goldene Hirnwaschmaschine“ oder das „Rosa Umerziehungslager“ oder wenigstens eine Urkunde „Für besondere Verdienste um Amtsmissbrauch und Propaganda“ zu überreichen, hundertzwanzig Teilnehmer an der Abstimmung sind allerdings eine allzu dünne Basis. Als Stimmungsbarometer dennoch nicht uninteressant.

Wie erwartet herrscht weitgehend Übereinstimmung darüber, dass wir drei besonders üble und drei nicht gar so üble Vertreterinnen männerfeindlicher Positionen in der Leitung des BMFSFJ hatten.

Bei den nicht gar so üblen Ministerinnen können die Ansichten durchaus divergieren. Claudia Nolte, zum Beispiel, kann ich selbst nur schwer einschätzen, zumal über sie nicht viel im Netz zu finden ist, weil sie im Grunde noch zu Vor-Internet-Zeiten ihr Unwesen getrieben hat. Renate Schmidt hat ein paar bemerkenswert unvoreingenommene Dinge gesagt oder getan, wie etwa die Initiierung der Studie über Gewalt gegen Männer, um so unbegreiflicher finde ich ihre einseitige Gewaltpolitik oder ihr Eintreten für die Verschärfung des Sexualstrafrechts. Kristina Schröder nehme ich besonders die Installation der Alibimännervertretung übel, ein schmutziger Trick, um jede echte Form des Dialogs zu verhindern.

Was die Spitzenplätze betrifft, so stand meine Favoritin von Anfang an fest. Derart hemmungslos antidemokratisch wie Manuela Schwesig hat sich noch keine Frauenministerin gebärdet. Bei Platz 2 und 3 dagegen habe ich meine Ansicht während der Arbeit an den Artikeln zum BMFSFJ geändert. Obwohl ich mich an fast alle Vorkommnisse noch gut erinnern konnte, haben mir Recherche und Zusammenstellung klar gemacht, dass ich die Rangfolge früher falsch vergeben hätte. Denn Ursula von der Leyen ist einfach nur eine skrupellose Karrieristin, die wie so viele Politiker über Leichen geht, um sich Vorteile zu verschaffen. Christine Bergmann dagegen, die Studien manipulieren ließ, um Gewalt gegen Männer unsichtbar zu machen, und misshandelten Jungen jegliche Empathie verweigert, halte ich für bösartig und hochgradig ideologisch verseucht. Vielleicht hätte sie sogar einen Anspruch auf den ersten Platz. Aber Manuela Schwesigs Amtszeit ist ja noch nicht vorbei, nicht wahr? Da kann sie noch jede Menge Männer über die Klinge springen lassen.


PS: Es ist übrigens weiterhin möglich, an der Umfrage teilzunehmen, sie ist im Prinzip endlos (Es könnte höchstens sein, dass sich das Werkzeug zur Erstellung der Umfrage irgendwann automatisch abschaltet).

Kommentare:

  1. Da du "Miss Achtung" schräg gestellt hast, könnte man annehmen, dass du damit einen Titel vergeben wolltest. Nur ist der wenig aussagend, es müsste noch ein "Männer" vorangestellt werden. Ganz klar würde es werden, wenn man die Siegerin "Miss Männer-Missachtung" nennen würde.

    Deinen Kommentar zu dem Ergebnis kann ich voll übernehmen, sogar mit denselben Gedanken. Die Bergmann und das Küstenbarbie nehmen sich nichts. Da ist eine so korrupt und egoman wie die Andere. Aber das hatte ich erst gemerkt, nachdem ich deine Recherchen (Danke dafür) gelesen habe.

    Bis dahin war mir die Bergmann ein fast unbeschriebenes Blatt. Damals war ich ja auch noch SPD-affin, war so froh, dass die behäbig verharrende Adenauer-Ära endlich zu Ende war, dass ich "meiner Partei" gar nichts böses zutrauen mochte. Wir SPD-Wähler waren alle so besoffen vom neuen Aufbruch, dass wir da gar nicht so hinschauen mochten.

    Erste ernsthafte Zweifel kamen mir, als die Scheidungsreform durchgezogen wurde. Er war auch der Beginn der Sprachverwirrung, die sich heute wie ein Pesthauch über das Land gelegt hat. Eine Reform, das passte in die verkrustete Zeit und war bis dato auch was Gutes, eine Verbesserung.

    Diese Reform war aber nichts Gutes. Sie wurde als "Zerrüttungsprinzip" verkauft. Dabei war sie eine erste Abkehr von bis dahin geltenden Rechtsgrundsätzen. Bis dato hatte der Vertragsbrüchige die Folgen seines Tuns zu tragen und Entschädigungsforderungen abzutreten. Diese "Reform" aber brachte es fertig, dass der Betrogene alleine die Folgen zu tragen hatte, während er die Vertragsbrüchige ohne jede Gegenleistung weiterhin zu alimentieren hatte.

    Der SPIEGEL stand damals am Scheideweg und schrieb noch einen langen Artikel zu diesem "Zerrüttungsprinzip". Darin war eine Zeichnung: Durch das Fenster eines Zimmers sieht man einen Playboy mit Sonnenbrille im Cabrio sitzen. Im Zimmer sitzt ein verdutzter Mann im Sessel, dem gerade die Kinnlade herunterfällt. Denn im Vorbeigehen winkt seine aufgetackelte Noch-Ehefrau und ruft ihm zu: Tschüs, Schatz. Da unten wartet meine Zerrüttung!"

    Reiner H.

    AntwortenLöschen
  2. Danke für deine persönlichen Zeilen und auch die interessante Anmerkung zum "Spiegel".
    "Miss Achtung" sehe ich in der Tat als Titel, allerdings im Zusammenhang mit dem folgenden "für die männerfeindlichste ...".

    AntwortenLöschen
  3. Inzwischen habe ich den Spiegel-Artikel auf den ich mich bezog, auch wiedergefunden.

    DER SPIEGEL 27/1977 - 27.06.1977
    Neues Scheidungsrecht: Dreimal zahlen
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40830805.html

    Und als .pdf mit der erwähnten und weiteren Zeichnungen
    http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/40830805

    Gruß
    Reiner H.

    AntwortenLöschen
  4. Vieleicht auch interessant in diesem Zusammenhang mit dem verlinkten Spiegel-Artikel:

    Münkel: Terrorjustiz (78 Seiten, PDF)
    http://de.wikimannia.org/images/Muenkel-terrorjustiz.pdf

    Kurzzusammenfassung:

    Es handelt sich hier um eine Kurzdarstellung eines bisher unerschienen gebliebenen Buches, in welchem an einem Scheidungsfall exemplarisch herausgearbeitet wird, warum es ein Scheidungsunrecht in Deutschland gibt und wer den Nutzen daraus zieht. Das Buch geht von einer Hypothese aus, die dann an einem konsequent durchgezogenen und “unfriedlichen” Scheidungsfall bewiesen wird. Die Hypothese besagt, daß die hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums, geschützt nach Art. 33 GG, identisch sind mit dem Staatsziel der Bundesrepublik. Dieses Staatsziel ist die Versorgung der Beamten, insbesondere die spendable Versorgung der höheren Beamten und Richter.

    Kurzusammenfassung: http://www.wgvdl.com/terrorjustiz


    Das Bundesfrauenministerium (Schwesig nennt sich auf deren Website ja auch Frauenministerin) ist somit nur eine Spitze dieses Eisberges, so man dem Verfasser folgen möchte.

    Maas & Co. runden dieses Bild im Übrigen ab und wirken als Erfüllungsgehilfen, wie man am Team-Gina-Lisa unschwer erkennen konnte.

    Aus meiner Sicht hat Kristina Schröder ihren Job diesbezüglich sogar recht gut gemacht, sieht man mal vom BuFoMä (Bundesforum Männer) ab.

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für deinen Kommentar. Sobald ich ihn gelesen und geprüft habe, schalte ich ihn frei.

Viele Grüße

Gunnar