Im Aquarium

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Mittwoch, 8. September 2021

Eine Wahl setzt Alternativen voraus

 

In der ersten Bundestagswahl, an der ich teilnahm, ging es noch um entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft. Es hieß damals, Franz-Josef Strauß zu verhindern, und als Wähler konnte man das Gefühl haben, etwas zu bewirken. Heute dagegen spielt es praktisch keine Rolle, wohin man sein Kreuz setzt.

 

 

Seit zweiundvierzig Jahren darf ich wählen. Aber da die einzigen beiden Male, in denen während dieser Zeit eine von mir gewählte Partei ans Ruder kam, diese anschließend nichts Besseres zu tun hatte, als alles zu verraten, wofür sie stand, sind meine Erwartungen an Wahlen verständlicherweise nicht sonderlich hoch.

 

Ich gehe davon aus, dass wir ab Ende September eine schwarzgrüne Koalition ertragen müssen, vermutlich mit einem Anhängsel. Ob das nun SPD, Linke oder FDP heißt, ist derart bededutungslos, dass ich daran keinen weiteren Gedanken verschwende. Ohne viel zu riskieren, kann ich hingegen mit gutem Gewissen voraussagen, dass unabhängig von der Parteien- und Personalkonstellation die derzeitige Politik in folgenden Punkten fortgesetzt bzw. noch verschlimmert werden wird:

 

  • Einschränkung der Grundrechte, Aushöhlung der Demokratie, speziell der Meinungsfreiheit, Verschärfung der Cancel Culture, weitere Schritte auf dem Weg zum Totalitarismus
  • Mehr Symbolpolitik in Milliardenhöhe, während die wirklichen Probleme ignoriert werden
  • Unter dem Deckmantel der „Geschlechtergerechtigkeit“ mehr Sexismus gegen Männer und Diskriminierung von Männern
  • Unter dem Deckmantel des Antirassismus mehr Rassismus gegen Weiße
  • Mehr Verbote
  • Mehr von Politik und Medien geschürte Angst
  • Mehr von Politik und Medien geschürter Hass und das Säen von Zwietracht („Teile und herrsche“)
  • Mehr willfährige Politik nach dem Wunsch internationaler Konzerne („Great Reset“)

 

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Gunnar